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Zeitung für die Landeshauptstadt

21. November 2017 | 11:29 Uhr

Bürger machen sauber : Schwerin putzt sich heraus

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

2591 Säcke Müll gesammelt: Schrubberparty mit hunderten Teilnehmern beendet Woche des Großreinemachens in der Stadt

von
erstellt am 10.Apr.2016 | 21:00 Uhr

„Wir können einen neuen Rekord verzeichnen: Insgesamt 5435 Schweriner beteiligten sich am Frühjahrsputz der Stadt“, verkündete Radio-Moderator Torsten Dück bei der Schrubberparty am Sonnabend auf dem Bertha-Klingberg-Platz. Sie beendet traditionell die Woche des Großreinemachens in der Landeshauptstadt. Hunderte kamen, um das zu feiern.

Zuvor hatten die Mitglieder von 22 Sportvereinen, 20 Kleingartenvereinen, neun Ortsbeiräten und die Kinder von 17 Kitas, acht Schulen und vier Horten sowie Mitarbeiter der Stadt und ihrer Eigenbetriebe und von Verbänden und Initiativen insgesamt 2591 Säcke Müll im Stadtgebiet gesammelt. Der Präsident des Landesanglerverbandes, Prof. Dr. Karl-Heinz Brillowski, berichtete vom Einsatz der Angler am Aubach und am Burgseee: „Positiv ist nur, dass der Müll jetzt da weg ist. Doch es war erschreckend, wie viel wir gefunden haben. Besonders ärgerlich aber ist, dass dort nicht nur Unrat zurückgelassen, sondern auch gezielt Müll entsorgt wurde.“

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow lobte alle Schweriner, die mitgeholfen haben, die Stadt sauberer zu machen. „Ich danke aber auch allen Sponsoren, die uns seit Jahren hierbei unterstützen.“

Dem schloss sich Dirk Pollakowski vom Stadtsportbund an: „Mit der Prämie der Sparkasse können wir die Kinder- und Jugendarbeit in unseren Mitgliedsvereinen gut voranbringen.“ Besonders lobte er Andreas „Sprotte“ Böttcher als einen der großen Motivatoren für den gemeinsamen Arbeitseinsatz. Der erklärte sein Engagement so: „Ich halte diese Aktion für sehr wichtig, weil sie den Zusammenhalt im Verein stärkt. Und natürlich werden zugleich Umwelterziehung und Gemeinschaftsgeist gefördert“, betonte Sprotte.

Kein Wunder also, dass die Kinder und Jugendlichen auch unbedingt gemeinsam zur Schrubberparty wollten. Die lockte nicht nur mit Verpflegung, Hüpfburg, Sportmobil und diversen Info-Ständen, sondern auch mit einem bunten Programm. Kampfsportler vom Verein Budoka demonstrierten ihr Können und Mädchen und Jungen der Kita „Feldstadtmäuse“ sangen und tanzten und zeigten eine Müllmodenschau.

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