zur Navigation springen

Rauschendes fest im Staatstheater : Schwerin hat jetzt einen echten Ball

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schillernde Kleider, elegante Smokings, opulentes Büfett und tolles Showprogramm: Theater feiert mit mehr als 1000 Gästen

von
erstellt am 29.Jan.2017 | 17:15 Uhr

Das bunte Theaterfest ist den Kinderschuhen entwachsen und hat sich zu einem rauschenden Ball entwickelt. Damen in schillernden Kleidern und mit extravaganten Frisuren, Herren in eleganten Smokings mit teuren Fliegen, ein opulentes Büfett mit Austern und Champagner und vor allem ein prächtiges Ballhaus, in dem über mehrere Etagen getanzt und gefeiert werden kann – der 25. Schweriner Theaterball am Sonnabend wurde seinem Ruf gerecht, das herausragende gesellschaftliche Ereignis des Jahres in der Landeshauptstadt zu sein. So konnte der neue Intendant Lars Tietje denn auch viel Prominenz und hunderte gut gelaunte Partygäste begrüßen.

 

Neben Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, zugleich Schirmherrin des Abends, waren gleich drei Landesminister, mehrere Staatssekretäre, Schwerins neuer Oberbürgermeister Rico Badenschier sowie zahlreiche weitere Vertreter von Politik, Wirtschaft und Medien an Bord. Als roter Faden des Abends zog sich das auf einem Kreuzfahrtschiff spielende Musical „Anything goes“, das in wenigen Tagen im Großen Haus Premiere haben wird, durch das Programm. Schauspieler Nils Höddinghaus begrüßte als Kapitän die mehr als 1000 Passagiere auf dem „Loveboat MS Schwerin“, Andreas Auer von der Fritz-Reuter-Bühne sorgte als Smutje für Spaß an Bord.

Dann schaukelte der Luxusliner durch ruhige See. Mitglieder aller Sparten sorgten für gediegene Unterhaltung. Mitreißende Auftritte wie Christoph Reiches Titel „Bringt mich pünktlich zum Altar“ aus „My fair Lady“ oder das Solo von Balletttänzer Alyosa Forlini aus Henry Purcells „Shakespeare“ waren die Ausnahme, politische Spitzen fehlten gänzlich – eben wie auf einem echten Ball. Den Gästen gefiel das. „Ein gelungenes Programm mit einem inhaltlichen Rahmen“, sagte Prof. Dr. Peter Clemens, einer der vielen Stammgäste. „Dies ist ein schöner Abend, der Lust auf mehr Theater macht“, fasste Manuela Schwesig zusammen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen