Ehrung : Schwerin hat die besten Lehrer

ZweiSuper-Lehrerinnen: Juliane Schwarte (2.v.l.) und Petra Ullrich wurden von Ministerpräsident Erwin Sellering (r.) und Staatssekretär Sebastian Schröder geehrt.
ZweiSuper-Lehrerinnen: Juliane Schwarte (2.v.l.) und Petra Ullrich wurden von Ministerpräsident Erwin Sellering (r.) und Staatssekretär Sebastian Schröder geehrt.

Juliane Schwarte und Petra Ullrich wurden auf Vorschlag von Schülern als Pädagogen des Jahres ausgezeichnet

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04. März 2015, 22:00 Uhr

Zwei der besten Lehrerinnen des Landes unterrichten in Schwerin. Petra Ullrich, Lehrerin für Mathematik und Physik am Abendgymnasium, und Juliane Schwarte, Lehrerin für Deutsch, Mathematik, Religion und Sachkunde an der Freien Waldorfschule, wurden von Ministerpräsident Erwin Sellering und Bildungsstaatssekretär Sebastian Schröder als Lehrerinnen des Jahres 2015 ausgezeichnet. Sie gehören damit zu den neun besten Lehrkräften in Mecklenburg-Vorpommern.

Petra Ullrich wurde von ehemaligen Schülern für die Auszeichnung vorgeschlagen. „Wir haben noch heute sehr guten Kontakt“, sagt die Lehrerin. „Zum jährlichen Schulfest treffe ich viele meiner Ehemaligen.“ Die hatten in ihrem Vorschlag hervorgehoben, dass Petra Ullrich mit viel Geduld jedem Schüler auch komplizierte Formeln verständlich mache und für Zahlen Begeisterung entfachen könne. Das Besondere: Wenn es im Physikunterricht passt, zeigt die Ausgezeichnete auch schon mal Ausschnitte aus amerikanischen Fernsehserien. Und sie sei Ansprechpartnerin für alle Belange der Schüler. „Dass Petra Ullrich ausgezeichnet wird, überrascht mich nicht“, sagt denn auch Schulleiterin Cornelia Seidler.

„Wir sind von der Auszeichnung für Juliane Schwarte total überrascht“, sagt die Geschäftsführerin der Waldorfschule, Betina Jäger. „Sie ist aber völlig berechtigt.“ Die langjährige Lehrerin freute sich vor allem über den Vorschlag für die Auszeichnung zum Lehrer des Jahres. Immerhin hatte ein Sechstklässler den Brief geschrieben. Darin wird gelobt, dass Juliane Schwarte praxisorientierte Ideen und attraktive Aktionen in ihren Unterricht einführt. Sie nimmt die Wünsche der Kinder auf und gibt jedem ihrer Schüler ein Gefühl von Sicherheit und Zuneigung. Die Schüler wünschen sich, dass Juliane Schwarte nicht schon in diesem, sondern erst ein Jahr später in den Ruhestand geht.

Den Titel als Lehrer des Jahres gab es zum dritten Mal. Ausgezeichnet wurde eine Lehrkraft an staatlichen Schulen in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt. Außerdem wurde der beste Lehrer an einer Privatschule des Landes gesucht. Während im vergangenen Jahr noch 124 Vorschläge eingingen, waren es für 2015 nur noch 81. Das liege aber nicht an mangelndem Interesse an dem Titel, sagte Pressesprecher Henning Lipski. Er interpretierte die sinkende Vorschlagszahl als Zeichen dafür, dass sich der Preis inzwischen im Land etabliert habe .

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