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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. November 2017 | 01:24 Uhr

Gemeinsam werben : Schwerin bündelt Außenmarketing

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Drei Tourismus-Initiativen unter einem Dach: Bürogemeinschaft zieht ins Rathaus

von
erstellt am 22.Okt.2014 | 16:00 Uhr

Bisher haben sechs Anbieter mit sechs verschiedenen Katalogen für die Urlaubsregion Westmecklenburg geworben – nur ein Beispiel für die Zersplitterung der Kräfte. Das soll sich ändern. Stadt und Umlandkreise, Behörden und Vereine haben intensiv verhandelt, wie Kräfte gebündelt und Geld gespart werden können. Jetzt liegen konkrete Ergebnisse vor. Das wichigste: Drei Tourismus-Initiativen sollen künftig unter einem Dach arbeiten: Die Schweriner Stadtmarketing GmbH, der Regionalmarketing-Verein und der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin. Geplant ist eine Bürogemeinschaft im Schweriner Rathaus. Allerdings müssen dem die zuständigen Gremien noch offiziell ihre Zustimmung geben.

„Wir erwarten davon erhebliche Synergieeffekte. Unser Ziel ist, dass alle Akteure an einem Strang und in eine Richtung ziehen“, sagt Rolf Christiansen, Landrat von Ludwigslust-Parchim.

Schwerins Vize-Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Bernd Nottebaum freut sich sehr, dass die lange angestrebte Konzentration der Marketing-Aktivitäten nun in neue Strukturen kommt. „Die Landeshauptstadt braucht die Region, aber auch die Region braucht das Zentrum. Die geplante Bürogemeinschaft der Touristiker zeigt, dass wir enger zsammenrücken wollen – und können“, so Nottebaum. Möglicherweise könnten sich daraus in der Zukunft noch andere Gesellschaftsformen entwickeln. Aber schon jetzt zeige der erste gemeinsame Urlaubskatalog von Stadtmarketing und Tourismusverband, dass die Kooperation Früchte trägt. Vor diesem Hintergrund will die Stadt ihren Austritt aus dem Verband – das war Teil des Zehn-Millionen-Sparpakets – rückgängig machen.

Dass der Regionalmarketing-Verein als dritter Partner mit im Boot ist, biete sich inhaltlich an, betont Andreas Scheer vom Vorstand. Es gäbe aber auch materielle Gründe. Der Verein stehe finanziell auf wackligen Füßen, eine eigene Geschäftsstelle sei zu teuer geworden. „Eine Bürogemeinschaft ist eine gute Lösung“, so Scher.

 

 

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