Baustart im Frühjahr : Schwerin bekommt Kletterfelsen

 Auf dem Schweriner Bauspielplatz können Kinder und Jugendliche schon jetzt nach Herzenslust hämmern, klettern, sich ausprobieren. Ein Kletterfelsen soll das Areal künftig noch attraktiver machen.
Auf dem Schweriner Bauspielplatz können Kinder und Jugendliche schon jetzt nach Herzenslust hämmern, klettern, sich ausprobieren. Ein Kletterfelsen soll das Areal künftig noch attraktiver machen.

Bauspielplatz im Mueßer Holz soll attraktiver werden: Trendsport bietet Jugendlichen die Möglichkeit, sich auch in Beziehung zu anderen auszuprobieren

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24. November 2015, 18:26 Uhr

Schwerins beliebtester Abenteuerspielplatz, der pädagogisch betreute Bauspielplatz im Mueßer Holz, soll noch anziehender werden. Als neue Attraktion ist ein zwölf Meter hoher Kletterfelsen geplant. Entwickelt wurde die Idee von zwei Sozialarbeitern, Matthias Glüer vom Bauspielplatzverein und Oliver Benz, Schulsozialarbeiter der RAA an der Brechtschule. Ins Boot geholt haben sie sich den Trägerverbund für die Jugendarbeit und den Mecklenburger Bergsteigerclub.

„Klettern ist ein Trendsport, der gesund, herausfordernd und leicht zu erlernen ist. Er bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, sich auch in Beziehung zu anderen auszuprobieren, echte Bewährungsproben zu bestehen und die eigene Selbstwirksamkeit zu erleben. Was uns als Sozialarbeitern viele Anknüpfungspunkte für die sozialpädagogische Arbeit bietet“, erläutert Glüer. „Außerdem würde so eine Attraktion den Stadtteil aufwerten und Leute aus der ganzen Stadt und der Region auf den Dreesch ziehen“, ergänzt Benz. Denn im ganzen Land gäbe es keinen anderen Outdoor-Kletterfelsen.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 110 000 Euro. „Die Landeshauptstadt will dafür Geld aus dem Programm Soziale Stadt in Höhe von 95 000 Euro beantragen“, kündigte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow gestern im Hauptausschuss an. „Die Landeshauptstadt vergrößert ihr Vermögen und hat keine Folgekosten.“

Denn der Kletterfelsen bleibt Eigentum der Stadt, wird aber vom Team des Bauspielplatzes bewirtschaftet. Ein moderater Eintrittspreis soll die Folgekosten decken. Der Baustart ist im Frühling geplant.

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