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Böller, sekt und Feuerwehreinsätze : Schwerin begrüßt das neue Jahr

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Böller und Sekt: Bürger feiern auf der Straße, in Gaststätten und Zuhause. Feuerwehr löscht zahlreiche Container-Brände

von
erstellt am 02.Jan.2017 | 05:00 Uhr

Mit Sekt und Feuerwerk haben auch die Schweriner und ihre Gäste das neue Jahr begrüßt. Gefeiert wurde auf der Straße, im Lokal oder im heimischen Wohnzimmer. Birgitt und Claus Meischner sowie Ines und Ralf Barysch zum Beispiel stießen in der „Herzoglichen Dampfwäscherei“ auf 2017 an. Ihr größter Wunsch: „Gesund bleiben“. Im Staatstheater stimmten sich mehr als 1000 Gäste mit dem Musical „My Fair Lady“ auf den Jahreswechsel ein. Gleich zwei Vorstellungen gab es Silvester.

Die Polizei war in der Silvesternacht mit verstärkten Kräften im Einsatz – rund 40 Beamte, darunter auch Bereitschaftspolizisten, sorgten für Sicherheit. Bis gegen Mitternacht sei die Lage ungewöhnlich ruhig gewesen, berichtet Klaus Lübbert, Dienstgruppenleiter im Polizeihauptrevier in der Graf-Yorck-Straße. Danach habe es aber doch einige Einsätze gegeben.

So wurde die Polizei kurz vor dem Jahreswechsel zu einer Diskothek am Pappelgrund gerufen. Dort sollen Türsteher von Personen mit Getränkeflaschen beworfen worden sein. Die Beamten sprachen Platzverweise gegen mehrere Männer aus. Auf dem Obotritenring ertappte die Polizei einen 24-jährigen Fahrradfahrer, der mit mehr als 2,3 Promille am Lenker saß. Gegen 3.45 Uhr wurde dem Revier ein brennendes Auto in der Bornhövedstraße gemeldet. Geschätzter Sachschaden: 10 000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Die Feuerwehr rückte in der Silvesternacht zwischen 0 und 7 Uhr insgesamt 15-mal aus, vor allem um brennende Müllcontainer zu löschen, unter anderem in der Vidiner Straße, der Haselholzstraße und der Friesenstraße. Im gleichen Zeitraum gab es in Schwerin 20 Rettungseinsätze, rund die Hälfte aus silvestertypischen Gründen, wie Onrigo Paschen von der Rettungsleitstelle sagte. Ein Stichwort: Knaller-Verletzungen.

Dr. Frank Liebenow, Leiter der Zentralen Notaufnahme der Helios-Kliniken, sprach dennoch von einem im Vergleich zu den Vorjahren ruhigen Jahreswechsel. Seine Bilanz: Knapp zehn Personen mussten in der Nacht behandelt werden, weil sie zu viel Alkohol getrunken hatten, etwa ein halbes Dutzend Patienten hatte sich beim Feuerwerk verletzt.




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