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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. November 2017 | 23:29 Uhr

Stadtentwicklung : Schwerin baut sich schön

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kommune und private Investoren bringen zahlreiche Projekte zum Abschluss und neue auf den Weg

von
erstellt am 23.Dez.2014 | 12:00 Uhr

In puncto Stadtentwicklung hat das zu Ende gehende Jahr die Landeshauptstadt sichtbar voran gebracht. Besonders auffällig: Die Dauerbaustelle Bürgermeister-Bade-Platz ist endlich fertig. Der Verkehr rollt auch auf weiteren frisch sanierten Straßen wie der Schelfstraße, dem vorderen Teil der Hamburger Allee und über die neue Brücke Dieselstraße. In weiteren wichtigen Straßen wie der Wittenburger und der Alexandrinenstraße laufen die Sanierungen.

Positiv auf das Stadtbild strahlen die neuen Häuser in den Waisengärten sowie am Ziegelinnensee aus. Neben dem Hafenquartier setzt die alte Brauerei Akzente, die schrittweise zum Wohnviertel umgebaut wird. Bereichernd wirkt sich die neue Hafenpromenade aus, die mit dem Uferweg unterhalb der Brauerei die neuen Wohngebiete am Ziegelinnen- und -außensee quasi näher ans Stadtzentrum holt.

Fast fertig ist die neue Schwimmhalle auf dem Dreesch. Schon in den Winterferien sollen sich die Wasserratten darin tummeln. Gebaut wird auch am Goethegymnasium. Der Grundstein für den Erweiterungsbau ist endlich gelegt.

Bei den Freizeitangeboten können auch die Radfahrer profitieren. Mit dem neuen Radweg vom Lewenberg zur Medeweger Höhe wurde eine Lücke im europäischen Wegenetz geschlossen, die Sanierung des alten Postweges von der Gartenstadt nach Holthusen öffnet den Radlern den Weg nach Süden durch reizvolle Landschaft. Mit der Fertigstellung des Jugendtempels im Schlossgarten wurde nicht nur eine neue Sehenswürdigkeit geschaffen, sondern zugleich durch seine ungewöhnliche Art der Finanzierung – die Hälfte sind Spenden – ein sehr öffentlichkeitswirksames Projekt realisiert.

Größte mediale Aufmerksamkeit indes erreichte ein Bauvorhaben am Rande der Stadt: Das Nestlé-Werk im Industriepark Göhrener Tannen ist fertig. Rund 200 Mitarbeiter sind bereits im Werk beschäftigt, 100 weitere kommen im Frühjahr hinzu.

Zerschlagen haben sich indes die Pläne zur Rettung des alten Kurhauses in Zippendorf: Der private Investor hat nicht saniert, sondern die Ruine wieder verkauft. So ruht das Objekt, das sich genau wie das Strandhotel in Privatbesitz befindet, weiter im Dornröschenschlaf.

 

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