Stadionbrücke : Schutt weg – Kritik am Verkehrskonzept bleibt

Baggern im Kunstlicht:  Um die Ludwigsluster Chaussee vom Schutt zu räumen, wurde auch nachts gearbeitet.
Baggern im Kunstlicht: Um die Ludwigsluster Chaussee vom Schutt zu räumen, wurde auch nachts gearbeitet.

Für Probleme sorgte aber aus Sicht der Polizei auch am Wochenende noch einmal die Umleitung des Verkehrs über die Johannes-Stelling-Straße.

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30. November 2014, 21:00 Uhr

Tag und Nacht haben die Mitarbeiter der Firma Abbruch Büchert aus Rostock am Wochenende gearbeitet, damit der Verkehr auf der Ludwigsluster Chaussee wieder rollen kann. Acht Bagger waren im Einsatz, um die Überreste der am Freitag gesprengten Stadionbrücke einzusammeln und auf Lastwagen zu verladen. „Wir haben rund 10 000 Tonnen Abbruchmaterial abtransportiert“, sagte gestern Geschäftsführer Martin Büchert. Schutt, Kies und Sand seien nach Consrade gebracht worden. Anspruchsvoll hätten sich die Arbeiten auf der Ludwigsluster Chaussee dargestellt, letztlich seien sie aber problemlos verlaufen, so Büchert.

Für Probleme sorgte aber aus Sicht der Polizei auch am Wochenende noch einmal die Umleitung des Verkehrs über die Johannes-Stelling-Straße. Vorübergehend sei es wie schon am Donnerstag und Freitag zu Staus gekommen, hieß es aus dem Polizeirevier. Und so meldeten sich auch bereits erste kritische Stimmen aus der Stadtpolitik. „Nachdem es schon im August zu Mega-Staus gekommen war, weil bei der Sanierung der Straße am Platz der Jugend die Ampelschaltung nicht geändert wurde, hat es die Verwaltung auch jetzt wieder geschafft, für Chaos zu sorgen“, beklagte Dr. Wolfgang Leist, Sachkundiger Einwohner für die Unabhängigen Bürger im Fachausschuss für Bauen, Stadtentwicklung und Verkehr und zudem Mitglied im Ortsbeirat Gartenstadt, Ostorf. Bereits nach den August-Staus habe die UB-Fraktion nachgefragt, wie bei künftigen vergleichbaren Sperrungen verfahren werden könne. „Auch bei der jüngsten Ortsbeirats-Sitzung habe ich den zuständigen Amtsleiter explizit darauf hingewiesen, dass hier Maßnahmen ergriffen werden müssen“, so Leist. Wenn eine Regelung über Ampeln nicht ausreiche, müsse eben der Verkehr eben per Hand geordnet werden.

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