Schwerin Baut aus : Schule wird Zentrum für Bildung

Gleich mehrere Gewerke arbeiten gleichzeitig am Umbau des alten Plattenbaus zum Begegnungszentrum.
Gleich mehrere Gewerke arbeiten gleichzeitig am Umbau des alten Plattenbaus zum Begegnungszentrum.

Umbau des Schliemann-Gymnasiums im Zeitplan

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10. November 2017, 05:00 Uhr

Großbaustelle Schliemann-Gymnasium: Der Umbau der ehemaligen Schule zum Stadtteiltreff und zur Außenstelle der Volkshochschule läuft auf Hochtouren. Von dem DDR-Plattenbau steht nur noch das Gerippe. Das Dach wird erneuert, die Fassade gedämmt und neu verkleidet, die Fenster sind bereits durch neue ersetzt. Denn der Wärmeenergieverbrauch soll drastisch reduziert werden.

Auch im Innern des Gebäudes erinnert nichts mehr an Schule. Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen, Elektroleitungen und IT-Kabel werden ebenso erneuert wie Fenster und Türen. Der frühere Innenhof wird ausgeschachtet und zum Atrium umgebaut nach dem Beispiel anderer Schulgebäude wie etwa der Astrid-Lindgren-Schule.

Aber auch der Zuschnitt vieler Räume wird neu erfolgen, ebenso die künftige Ausstattung. „Für die Volkshochschularbeit brauchen wir auch mehrere funktional zugeschneiderte Räume mit spezieller Ausstattung, zum Beispiel für die Keramikwerkstatt oder das Kochstudio. Das wird bei der Innenarchitekturplanung jetzt berücksichtigt“, erklärt die Leiterin der Volkshochschule, Marita Schwabe. Vorrangig werde in dem Gebäude aber der Unterricht auf dem zweiten Bildungsweg konzentriert.

Außerdem sollen in dem Gebäudekomplex aber auch ein offenes Begegnungs- und Veranstaltungszentrum entstehen, das als Stadtteiltreff fungiert, sowie Räume für Vereine und Verbände, die in dem sozialen Brennpunktgebiet der Landeshauptstadt tätig sind. Der Bund fördert die Schaffung dieser Bildungs- und Begegnungsstätte mit rund 4,5 Millionen Euro.

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