Schwerins Schulen : Schule des 21. Jahrhunderts

Bauaufsicht auf der Baustelle: Ulrich Bartsch (l.) und Klaus-Michael Schulz vom städtischen Gebäudemanagement.
1 von 2
Bauaufsicht auf der Baustelle: Ulrich Bartsch (l.) und Klaus-Michael Schulz vom städtischen Gebäudemanagement.

Goethegymnasium erhält 36 neue Klassenzimmer sowie Chor- und Orchesterprobenräume für moderne Unterrichtsbedingungen

von
21. Mai 2016, 05:00 Uhr

Der Neubau des Musikgymnasiums nimmt Konturen an und eröffnet den Blick für Schule des 21. Jahrhunderts. „Hier wird nachhaltig investiert, wir stärken den Bildungsstandort Schwerin“, sagt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Mit Beginn des neuen Schuljahres würden sich die Unterrichtsbedingungen für 850 Schüler des Goethegymnasiums erheblich verbessern.

Ein neuer Haupteingang, fünf Treppenhäuser, davon drei neue mit großzügigem Atrium-Charakter, selbstverständlich ein Lift, Flure, die Atmosphäre atmen, offene Aufenthaltsräume, Kantine, Bibliothek mit Lesesaal, kleine Probenräume für Instrumentalunterricht und große mit Tribünen für Chor und Orchester, Sonnenschutz außen und Schalldämmung innen, zudem 36 moderne Klassenräume – der Anbau macht das Schweriner Musikgymnasium zukunftsfähig. Zugleich werden im Altbau neun naturwissenschaftliche Fachräume saniert. „Wir bauen eine Wohlfühlschule“, sagt Klaus-Michael Schulz vom Zentralen Gebäudemanagement der Stadt (ZGM).

Der Anbau bringt noch mehr Neuerungen. So entstehen eine echte Campus-Situation für das Gymnasium und der alte Verbindungsweg zwischen Johannes-R.-Becher- und Willi-Bredel-Straße wird wieder als Durchgang für die Anwohner geöffnet.

Derzeit sind zwölf Firmen mit dem Innenausbau beschäftigt und eine mit dem Anlegen der Außenanlagen. Aufwendig sind vor allem die schalldämmenden Maßnahmen für alle Musikräume. „Die Arbeiten liegen im Plan, wir werden die neue Schule pünktlich Anfang September in Betrieb nehmen“, sagt ZGM-Chef Ulrich Bartsch.

Der Ergänzungsneubau kostet insgesamt 13,78 Millionen Euro. Gut 6,3 Millionen Euro bekommt die Stadt als Zuschuss aus dem Städtebauförderprogramm, weitere zwei Millionen als Sonderbedarfszuweisungen vom Land.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen