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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 04:32 Uhr

Landesschützentag : Schützen werben für Zunft

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Vereine des Landes trafen sich in Schwerin, ermittelten ihr Königshaus und marschierten durch die Stadt

von
erstellt am 11.Mai.2014 | 17:30 Uhr

Zum ersten Mal seit 23 Jahren trafen sich Schützen aller Vereine aus Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin. Der 21. Landesschützentag war beste Werbung für ihren Sport und zugleich auch für Traditionspflege und Vereinssinn. Denn drei Tage prägten pächtige Uniformen, Orden und Ehrenzeichen das Stadtbild.

Höhepunkt der Festlichkeiten war der Umzug der Vereine durch die Innenstadt, den auch ein kräftiger Regenschauer nicht stoppen konnte. Begleitet von drei Spielmannszügen marschierten die Abordnungen aus dem ganzen Land durch Schwerin. „Das ist total schön, wie die Schützen hier durch die Stadt ziehen und ihre Traditionen pflegen. Man wird richtig motiviert, in so einen Verein zu gehen“, sagte Angela Lingk, die ein Stück neben der Kolonne mitlief. „Sehr schön, so etwas müsste es in Schwerin öfter geben“, sagte Andreas Metzner.

Doch auch die Schützen selbst waren sehr zufrieden mit ihrem Treffen in Schwerin. „Die Landeshauptstadt ist ein sehr guter Gastgeber“, sagte Gerd Hamm, Präsident des Landesschützenverbandes. Er lobte ausdrücklich die tolle Vorbereitung der Wettkämpfe durch die Schweriner Schützenzunft von 1640 um ihren Vorsitzenden Frank Westphal. Auf der modernisierten Anlage auf der Krösnitz wurden die Wettkämpfe zum Königsschuss ausgetragen. Zum neuen „Königshaus des Landes“ gehören Schützenkönig Manfred Möller aus Werder und Königin Jeanine Jost aus Waren, Jugendkönig Christoph Stern aus Waren und Jugendkönigin Charleen Benisch aus Neubrandenburg sowie die Hofdamen, Prinzen und Ritter, die jeweils die Plätze zwei und drei in den Wettkampfkategorien belegten. Die Ehrung nahm Herzogin Donata zu Mecklenburg von Solodkoff vor, um die Verbindung der Herrschaftshäuser mit den Schützen zu unterstreichen.

Geehrt wurde auch Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Sie erhielt das Ehrenzeichen mit der Wendischen Krone in Gold als Dank für die besonders gute Gastgeberrolle Schwerins. „Wir sind stolz auf den Ruf unserer Stadt als Hochburg des Sports und unseren ältesten Sportverein, die Schweriner Schützenzunft von 1640“, sagte sie in ihrer Festrede.

„Ich bin gern hergekommen, denn es macht Spaß und man trifft viele Freunde und Bekannte“, fasste Kurt Gauer aus Gadebusch zusammen, der selbst schon fünfmal Schützenkönig war.

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