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Woche der Ausbildung in Schwerin : Schüler holten sich Job-Tipps von Profis

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Woche der Ausbildung: Rund 20 Unternehmen in den Schweriner Höfen warben bei Aktionstag um Berufsnachwuchs

von
erstellt am 29.Mär.2017 | 16:00 Uhr

Damian weiß schon, was er einmal werden möchte. „Barkeeper“, sagte der 16-Jährige. Gestern bekam er Tipps von einem echten Profi. Gabi Pankow vom Restaurant „Zeppelin“ in den Schweriner Höfen zeigte Damian und seinen Mitschülern von der Niels-Stensen-Schule aber nicht nur, wie man einen richtigen – natürlich alkoholfreien – Cocktail mixt, sondern auch, wie man beim Servieren mehrere Teller gleichzeitig in einer Hand transportieren kann. „In der Gastro-Branche wird Nachwuchs dringend gesucht“, erklärte Pankow. „Auch wir hätten gern neue Azubis. Sie müssten vor allem die Liebe zum Beruf mitbringen.“

Insgesamt rund 20 Unternehmen in den Schweriner Höfen machten beim „Erlebnistag Ausbildung“ mit, organisiert von der Arbeitsagentur in Zusammenarbeit mit den Kammern und dem Centermanagement anlässlich der bundesweiten „Woche der Ausbildung“. So konnten sich junge Leute unter anderem auch bei einer Bank, in einem Frisörsalon und in einem Kino umschauen. Außerdem im Angebot: ein Bewerbungsmappen-Check und eine Beratung in Sachen Outfit.

Rund 300 Schüler aus neunten Klassen nutzten
die Informationsmöglichkeit. „Wir haben in diesem Jahr ein kompaktes Angebot für die Jugendlichen gemacht“, betonte der Leiter der Schweriner Arbeitsagentur, Guntram Sydow. Wie notwendig eine rechtzeitig Berufsorientierung sei, dokumentiere diese Zahl: „Zu Beginn des aktuellen Ausbildungsjahres sind mehr 400 Stellen unbesetzt geblieben“, so Sydow.

Die Arbeit eines Zahntechnikers konnten die Schüler an einem eigenen Info-Stand kennen lernen. „In meinem Beruf ist vor allem Fingerfertigkeit gefragt“, sagte Daniela Langschied von der Firma Crident. Sie lud die Jugendlichen ein, gleich einmal ihr Talent im Umgang mit einem Draht zu testen – und fand viele aufmerksame Zuschauer. Wie zum Beispiel den 15-jährigen Mohammed. „Ich möchte Zahnarzt werden“, verriet er.

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