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Inga Müller aus Schwerin : Schönster Arbeitsplatz: das Schloss

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Referentin der Landtagsverwaltung kümmert sich auch um die Schweriner Bewerbung fürs Weltkulturerbe. Inga Müller beantwortet zehn Fragen der SVZ

Sie hat schon an Ausgrabungen im Heiligen Land am See Genezareth teilgenommen, jetzt hat sie die Schweriner Bewerbung für die Welterbeliste der Unesco im Blick: Inga Müller. Die Referentin der Landtagsverwaltung arbeitet dabei eng mit der Welterbe-Managerin der Stadt und dem Förderverein zusammen, kümmert sich darüber hinaus aber auch um diverse Veranstaltungen im Landtag. Bert Schüttpelz stellte ihr die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?
Auf den Dächern des Schlosses. Dort hat man einen herrlichen Blick über den Schlossgarten, den See und die Altstadt und kann sich den Wind um die Nase wehen lassen. Mein Büro ist ganz oben und wenn ich mal frische Luft schnappen will, sind es nur ein paar Schritte bis aufs Dach.

Was würden Sie als Oberbürgermeisterin in Schwerin sofort ändern?
Wenn ich früher nach Schwerin reingefahren bin, haben mich immer die trüben grauen Fassaden geärgert. Doch mittlerweile ist viel frische Farbe in die Stadt gekommen, so dass ich auch dies nicht mehr ändern müsste.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Ich habe als Schülerin in den Ferien in der Apotheke gearbeitet, zum Beispiel Schaufenster dekoriert oder Bonbons in Tüten gefüllt. Von dem Geld, das ich verdient habe, habe ich mir ein wunderschönes Bild gekauft, mit dem man sich in den Süden träumen kann.

Was würden Sie gerne können?
Singen. Ich komme zwar aus einer musikalischen Familie, aber singen kann ich nicht.
Wer ist Ihr persönlicher Held?
Alexandra David-Néel, eine Reisende und Autorin, die als erste Europäerin die verbotene Stadt Lhasa in Tibet betreten hatte.
Welches Buch lesen Sie gerade?
Den „Klostersommer“ von Felix Freiherr von Stenglin, eine etwas ferne, aber höchst amüsante Geschichte aus einem adligen Damenstift um 1900 in Mecklenburg.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Die Frage passt nicht, denn ich habe gar keinen Fernseher. Aber auf dem Laptop schaue ich mir gern „Twin Peaks“ an.
Wen würden Sie gerne mal treffen?
Den amerikanischen Sänger und Komponisten Tom Waits.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?
Das war eine wunderschöne Puppenstube, die Freunde für mich gebastelt hatten.
Was werden Sie als Rentnerin machen?
Bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit. Aber ich werde garantiert viel reisen.

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erstellt am 09.Jul.2016 | 12:00 Uhr

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