Crivitz : Schnuppertag auf dem Sonnenberg

Sinnestests: Victoria Schauer (l.) lässt Mia Gatzke an Kaffee schnuppern. Sabrina Zebrowski (r.) gibt Helene Wehmer Honig zu schmecken.  Fotos: Werner Mett
Sinnestests: Victoria Schauer (l.) lässt Mia Gatzke an Kaffee schnuppern. Sabrina Zebrowski (r.) gibt Helene Wehmer Honig zu schmecken. Fotos: Werner Mett

Crivitzer Gymnasium machte Werbung in eigener Sache: Zum nächsten Schuljahr gibt es drei siebte Klassen mit etwa 70 Schülern

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01. Dezember 2014, 16:00 Uhr

Bis zum nächsten Schuljahr ist zwar noch viel Zeit, doch langsam müssen sich die Sechstklässler und deren Eltern entscheiden, wie die schulische Laufbahn im kommenden Sommer weitergeht. Auch das Crivitzer Gymnasium auf dem Sonnenberg wird deshalb im Spätherbst immer in eigener Sache aktiv. Beim Tag der offenen Tür werden alle Bildungsangebote präsentiert. Da geht es zwar vor allem, aber nicht nur um den Unterricht. Die Schulband und das Kabarett „Sonnenbrand“ stellten sich vor. Die Ausstellung „Gegen das Vergessen: Botschaftsflüchtlinge aus der DDR“ war zu sehen. Bücherflohmarkt, Sportspiele, Lesungen fanden statt. Und natürlich gab es in jedem Fachbereich Angebote zum Angucken und Mitmachen.

Im Biologie-Fachraum wurde dabei der Begriff Schnuppertag wörtlich umgesetzt. Hier konnte jeder Gast drei seiner Sinne testen: das Tasten, das Schmecken und das Riechen. „Das hat mir großen Spaß gemacht“, erzählte Mia Gatzke aus Crivitz. „Nur die Daunenfedern habe ich nicht erkannt.“ Damit war die Sechstklässlerin von der Schule in der Crivitzer Neustadt aber nicht allein. Wenn es an einer der drei Stationen Probleme gab, dann beim Tasten – berichteten die Zehntklässlerinnen Victoria Schauer und Sabrina Zebrowski, die der Bio-Chemie-Lehrerin Christine Detenhoff hilfreich zur Seite standen. Biologie und Physik gehören schon jetzt zu den Lieblingsfächern von Mia – „wegen der Experimente“. „Chemie macht auch Spaß“, ergänzte Helene Wehmer aus Mirow. Die Siebtklässlerin kam schon im Sommer ans Crivitzer Gymnasium und ist von ihrer neuen Schule immer noch begeistert: „Die Lehrer sind cool.“

Die Pädagogen waren am Sonnabend gefragte Gesprächspartner – für die Eltern von künftigen und jetzigen Schülern. Pauline, die Tochter von Susanne und Oliver Jobski aus Kladow, geht in eine siebte Klasse des Gymnasiums. Ihre Eltern nutzten die Gelegenheit, um die Lehrer kennen zu lernen, bei denen sie im Vorjahr nicht waren.

Auch Schulleiter Hans Schmidt stand als Ansprechpartner zur Verfügung. Er rechnet damit, dass so um die 70 neue Schüler im Sommer ans Gymnasium Crivitz kommen: „Es wird wieder drei siebte Klassen geben.“ Zwar meldeten die ersten Eltern ihre Kinder schon am Wochenende an. Aber zumeist wird bis zum nächsten Zeugnis, bis zu den Winterferien gewartet. „Die Anmeldungen müssen ja auch erst Ende Februar vorliegen“, betonte der Schulleiter.

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