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Mühlentag in Schwerin : Schleifmühle stellt neues Museum vor

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kunsthandwerk, Unterhaltung und Informationen über Umbaupläne beim Mühlentag

Mit dem traditionellen Kunsthandwerker-Markt und Einblicken in die alte Technik beteiligte sich gestern die Schleifmühle am Deutschen Mühlentag. Und dank der Zusammenarbeit zwischen Museumsverein, Stadt und Bauleuten, drehte sich auch das Mühlenrad zum Fest. Denn für die Tiefbauarbeiten zur Erneuerung der Straßenbrücke gegenüber war der Mühlengraben trockengelegt worden. „Ein Glücksfall für uns“, sagt Vereinsgeschäftsführerin Margrit Sendzik. „So konnten wir die hölzerne Wehranlage mit den zwei Schotten erneuern und die Feldsteinmauern des Durchflusses reparieren.“ Und Edelsteinschleifer Harald Albrecht durfte pünktlich zum Mühlentag die Steinbearbeitung zeigen.

Doch das Team der Schleifmühle und die Förderer haben noch weitaus mehr vor, als das Rad zu erneuern. Seit Kurzem prangt am historischen Gebäude für alle weit sichtbar auch der Schriftzug Museum Schleifmühle – nachts sogar dezent beleuchtet. Fertig sind auch schon der Waschsteg am Mühlenbach, der ausgebaute Spitzboden und der neue Zaun.

Auch die Schauanlage selbst soll umgestaltet werden, um Besucher – auch internationale und Gäste mit Handicap – noch besser die historische Steinschleiferei erklären zu können. „Bis zum nächsten Saisonstart im Frühjahr wollen wir fertig sein“, erklärt Vereinsgeschäftsführerin Margrit Sendzik. Die Schauvitrinen sollen einheitlich gestaltet, Beschriftungen auf lesbare Höhe gebracht werden, Audio-Guides an einzelnen Stationen das Erklären übernehmen und Touchscreen-Bildschirme auch visuell die einmalige Schau befördern.

Die entsprechende Planung ist fast fertig, nächste Woche geht es in die Abstimmung der Beschilderung, berichtet Sendzik. Dann werde auch das Bauschild aufgestellt, das die 90-prozentige Förderung durch das Wirtschaftsministerium für das touristische Kleinod aufweist. „Wir wollen auch die Ausstellung selbst thematischer organisieren“, sagt Sendzik. „Die Steinbearbeitung und die Technik werden im Erdgeschoss und die Geschichte der Schleifmühle und der Steinschleiftechnik im Obergeschoss erklärt.“

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erstellt am 17.Mai.2016 | 04:30 Uhr

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