Flüchtlinge in Schwerin : Schlägerei auf Marienplatz

Polizei ermittelt gegen zwei Syrer und setzt auf verstärkte Präsenz

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28. September 2016, 20:30 Uhr

Auf dem Marienplatz sind erneut Flüchtlinge aneinander geraten.  Zwei Syrer, ein Iraker, ein Afghane und auch ein Deutscher sollen am Dienstag gegen 16 Uhr in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein. „Alle Männer sind bereits polizeibekannt“, sagt Polizeisprecherin Sophie Pawelke.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei kam es zunächst zu einem  Streit zwischen den Beteiligten. Die beiden 21 und 22 Jahre alten Syrer hätten dann die drei anderen Männer geschubst. Der 21-Jährige soll  in der weiteren Folge den 19-jährigen Iraker mit einem Messer bedroht und versucht haben, auf ihn einzustechen. Passanten hätten die Attacke jedoch verhindert, so die Polizei. Ein Mann habe noch den Versuch unternommen, die Auseinandersetzung zu schlichten, sei aber von den beiden Tatverdächtigen angegriffen und geschlagen worden. Anschließend seien die Syrer zuerst in unbekannte Richtung geflüchtet, Polizisten hätten sie aber noch in der Nähe des Marienplatzes fassen können. Die  Kripo hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung aufgenommen.

In der Vergangenheit ist es bereits mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen auf dem Marienplatz gekommen (SVZ berichtete). Die Polizei setzt deshalb weiterhin auf eine verstärkte Präsenz, wie Sprecherin Pawelke betonte. Nach dem jüngsten Zwischenfall werde das Präventionskonzept der Polizei noch einmal überprüft.

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