Baubeginn im Juni : Schelfstraße erhält Asphaltdecke

Hier wird ab Juni gebaut: Zwischen Knaudt- und Landreiterstraße beginnt die Sanierung der Schelfstraße.  Grafik: Stepmap
Hier wird ab Juni gebaut: Zwischen Knaudt- und Landreiterstraße beginnt die Sanierung der Schelfstraße. Grafik: Stepmap

Lange geplante Sanierung der Trasse beginnt im ersten Bauabschnitt zwischen Knaudt- und Landreiterstraße bereits im Juni

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12. März 2014, 12:00 Uhr

Die jahrelange Diskussion hat ein Ende: Die Schelfstraße wird von Juni an saniert und sie erhält am Ende eine durchgängige Schwarzdecke. Bis zuletzt hatte es Streit mit Denkmalpflegern und dem Wirtschaftsministerium als Geldgeber der Städtebaufördermittel über die künftige Gestaltung der Schelfstraße gegeben. Während es für den ersten Bauabschnitt zwischen der Knaudt- und der Landreiterstraße unstrittig war zu asphaltieren, weil sich dieser Bereich außerhalb des Sanierungsgebietes befindet, wollte die Stadt – in Abstimmung mit den Denkmalpflegern – den übrigen Bereich bis zum Schelfmarkt pflastern. Das war jedoch dem Wirtschaftsministerium zu teuer. Nun aber die Einigung. Der Asphalt erfüllt am besten die technischen Anforderungen, da Lärm und Erschütterungen minimal sind, die Befahrbarkeit für Radfahrer sehr gut ist und die Herstellungskosten relativ günstig sind.

Wer die Schelfstraße entlang geht oder fährt, weiß, warum die Sanierung dringend erforderlich ist. Doch nicht nur technisch, sondern auch gestalterisch will die Stadt die Straße aufwerten, da sie den nördlichen Eingangsbereich des gesamten Stadtteils Schelfstadt bildet und somit „von besonderer verkehrlicher und stadtbildprägender Bedeutung ist“, wie es in der Vorlage für die Stadtpolitik steht. „Ein der Verkehrsbedeutung der Straße als Haupterschließungsstraße für die Schelfstadt und als Bustrasse entsprechender Straßenzustand muss wieder hergestellt werden. Die Wohnqualität für die Anwohner und das Wohnumfeld müssen verbessert werden. Deshalb ist neben einer Verbesserung der Fahrbahndecke auch eine Neugestaltung der Straßenbeleuchtung und des Straßenbegleitgrüns erforderlich.“

Für den Nahverkehr sollen Bushaltestellen mit Hochbord in Höhe von 18 Zentimeter entstehen. In Richtung Norden wird die Haltestelle gegenüber der Einmündung Mühlenstraße eingerichtet, in südlicher Fahrtrichtung kurz vor der Einmündung Landreiterstraße. Diese Anordnung stelle einen Kompromiss dar zwischen der Erreichbarkeit des Einkaufsmarktes und der neuen Schule, heißt es von den Planern.

Die Fahrbahn soll künftig eine Breite von 6,25 Meter erhalten, daneben werden beidseitig Parkstreifen von je zwei Meter Breite angeordnet. In die Parkstreifen werden Bäume gepflanzt. Die Gehwege sind beidseitig mit je 2,10 Meter nutzbar. Die Fahrbahn erhält Asphalt, die Parkstreifen Großpflaster, die Gehwege gelbes Klinkerpflaster mit Mosaikpflasterstreifen zur Angleichung an den Gebäuden.



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