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Neue Baustelle in Schwerin : Schelfstraße: Bald wird gebuddelt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 09.Mai.2014 | 22:00 Uhr

Anfang Juni beginnen die Bauarbeiten in der Schelfstraße. Und das bedeutet: Bevor eine holperfreie und Lärm schluckende Fahrbahn zur Verfügung steht, müssen die Anwohner jede Menge Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. Das beginnt mit der bald nicht mehr bequemen Erreichbarkeit der Ziele in der Schelfstadt, reicht von Halteverboten in der Amtstraße und rund um die Schelfkirche und die daraus resultierende Parkplatzsuche bis hin zu Problemen aller Eltern, die ihre Kinder in die Ecolea-Schule bringen müssen. Über diese und weitere Einschränkungen, aber natürlich auch, wie die neue Schelfstraße aussehen soll – darüber wollen Verantwortliche der Stadt am Montag von 18 Uhr an im Rathaus interessierte Schweriner informieren.

Schon jetzt verspricht die Stadt: Die Zugänglichkeit zu den Grundstücken wird auch während der Bauarbeiten ermöglicht. Und der Fußgänger- und Radfahrerverkehr ist wechselseitig auf den Gehwegen während der gesamten Zeit gewährleistet.

Neben den Straßenbauleistungen werden auch die Kabel und Leitungen im Baufeld neu verlegt. Die eigentlichen Straßenbauarbeiten werden voraussichtlich Ende Mai, Anfang Juni beginnen. Die Erneuerung der Verkehrsflächen wird abschnittsweise unter Einschränkung des Verkehrs erfolgen.

Nach der baulichen Gestaltung der Straße ist es möglich, beidseitig neben der Fahrbahn Parkstreifen anzuordnen. Die Gehwege werden ebenfalls mit Klinkerpflaster erneuert. Der rund 150 Meter lange Straßenabschnitt zwischen der Knaudt- und der Landreiterstraße soll einschließlich aller Tiefbauarbeiten der Stadtwerke bis Ende des Jahres fertig gestellt werden.

Doch damit nicht genug. Die Stadt will auch den Bereich zwischen Schelfmarkt und Landreiterstraße komplett asphaltieren – nach der Komplettsanierung inklusive Parkstreifen, Gehwege und Beleuchtung. Bis zuletzt hatte es Streit mit Denkmalpflegern und dem Wirtschaftsministerium als Geldgeber der Städtebaufördermittel über die künftige Gestaltung der Straße gegeben. Während es für den ersten Bauabschnitt zwischen der Knaudt- und der Landreiterstraße unstrittig war zu asphaltieren, weil sich dieser Bereich außerhalb des Sanierungsgebietes befindet, wollte die Stadt – in Abstimmung mit den Denkmalpflegern – den übrigen Bereich bis zum Schelfmarkt pflastern. Das war jedoch dem Wirtschaftsministerium zu teuer. Dann die Einigung: Asphalt erfüllt am besten die technischen Anforderungen, mindert Lärm und Erschütterungen und ist für Radfahrer optimal zu nutzen.

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