Schweriner Garten : Schaugarten für die Schweriner

Karla-Viola Blohm-Kossanke liebt die Artenvielfalt in ihrem Naturgarten.
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Karla-Viola Blohm-Kossanke liebt die Artenvielfalt in ihrem Naturgarten.

Grünes Reich von Karla-Viola Blohm-Kossanke in Lankow erhält Auszeichnung für Naturnähe und steht täglich zur Besichtigung offen

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03. Juni 2016, 16:00 Uhr

Vielstimmig tönt das Gezwitscher verschiedenster Vögel aus Hecken und Bäumen. Das Brummen der Hummel, die von Blüte zu Blüten fliegt und der tänzelnde Flug des Zitronenfalters ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Im Garten des Balance-Naturheilzentrums von Karla-Viola Blohm-Kossanke in Lankow gibt es neben sehr unterschiedlichen Beeten, Arrangements und Sitzecken viel zu entdecken. An diesem Abenteuer Natur können die Schweriner und Touristen künftig teilhaben. Das grüne Reich in der Gadebuscher Straße 270 a wird am kommenden Wochenende offiziell in Alt Schwerin als Natur-Schaugarten zertifiziert. Er kann dann täglich von 11 bis 18 Uhr besichtigt werden. Parkplätze gibt es direkt neben dem Garten.

Das 5000 Quadratmeter große Areal besticht durch seine Naturnähe und Vielfalt. Schattige Bäume laden zum Verweilen ein, ebenso Stühle am Gartenteich oder das hauseigene Café im Grünen. Der Hofladen vervollständigt das Angebot. „Ich habe hier vor zehn Jahren meine Naturheilpraxis eröffnet und den Garten Schritt für Schritt gestaltet“, erzählt Karla-Viola Blohm-Kossanke. Dabei ist ihr die Naturnähe besonders wichtig. Deshalb wachsen in dem Areal nicht nur Küchenkräuter oder Taglilien in riesiger Vielfalt, sondern auch Spitzwegerich, Sauerampfer oder Brennnesseln. Es gibt einen Zaubergarten für Kinder, die Mädchen und Jungen der Schule Salo und Partner haben hier ihren Schulgarten. „Wir arbeiten gerade daran, auch unseren Seminarraum und das Café behindertengerecht zu gestalten“, sagt die Gartenfrau, die zu allen Pflanzen Auskunft und zudem Hinweise zu deren Verwendung geben kann.

Für dieses umfassende Konzept gibt es nun das Zertifikat Naturgarten. „Er fördert das Bewusstsein für ökologische Gärtnerei, ist ein Baustein der Umweltbildung und trägt zur Steigerung der touristischen Attraktivität der Region bei“, heißt es in der offiziellen Begründung.

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