Banzkow : Schau für Sammler, Bastler und Kreative

Technik-Fans unter sich: Manfred Hoffmann zeigt Ulf und Udo Haverland (v.l.) seine motorisierten Zweiräder.   Fotos: Mett
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Technik-Fans unter sich: Manfred Hoffmann zeigt Ulf und Udo Haverland (v.l.) seine motorisierten Zweiräder. Fotos: Mett

Störtal organisierte zum elften Mal die Hobbymesse

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30. März 2015, 15:08 Uhr

Als vor zehn Jahren zur ersten Hobbymesse ins Banzkower Begegnungszentrum Störtal eingeladen wurde, waren die Gastgeber vom gleichnamigen Verein gespannt, was daraus wird. Doch die Schau ist schnell zur festen Größe geworden und fester Bestandteil im Jahresprogramm. Zur elften Auflage gestern kamen 37 Aussteller und hunderte Schaulustige, berichtete Kerstin Gärber-Loheit vom Verein.

Wieder mit dabei war der Zweirad-Fan Manfred Hoffmann aus Sukow. „Dieses Mal habe ich Fahrräder mit Zusatzmotor mitgebracht“, erzählte der 71-Jährige. Denn sie sind nicht nur in ihrer heutigen Form mit Elektromotor beliebt. Schon in den 1950er- und 1960er-Jahren ließen sich die Pedalritter helfen. Und das in Ost und West. Damals sorgten Benzinmotoren mit rund ein PS für Unterstützung. Das Schmuckstück aus den Motorwerken Varell mit Flink-Motor und die Simson SR 51 beispielsweise sind beide Baujahr 1955. Udo und Ulf Haverland, Vater und Sohn aus Schwerin, waren nicht nur von diesen beiden Maschinen begeistert. Sie waren extra nach Banzkow gekommen, um die alte Technik zu sehen und mit Manfred Hoffmann zu fachsimpeln. „Wir kennen uns schon von anderen Veranstaltungen“, verriet Udo Haverland.

Ebenfalls zu den Stammgästen als Aussteller zählt Gerhard Wohlgemuth aus Plate. Der 75-Jährige hat als Handwerker auf dem Bau gearbeitet und Mitte der 1980er-Jahre seine Leidenschaft fürs Drechseln entdeckt. Schon viele Schmuckstücke für Wohnung und Garten hat er seitdem angefertigt. Speziell für diese Schau kamen neue Osterhasen und Birkenmännchen hinzu. Darüber hinaus malt Wohlgemuth auch, Motive aus der näheren Umgebung dominieren auf seinen Bilder. Unterstützung erhält Gerhard Wohlgemuth stets von seiner Frau Renate, die für die Verzierung mit liebevollen Details verantwortlich ist. „Die Banzkower Schau macht immer wieder Spaß“, so der Plater. „Auch wenn die Leute eher zum Schauen und Klönen kommen, habe ich einiges verkauft.“

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