Unterwegs in Schwerin : Schatzsuche einmal anders

Nun geht es zurück zur Tourist-Info am Markt: Martin Bell, Heiko Köhn, Manfred Buklowski, Christian Müller und Marcel Tapken (v.l.). Fotos: Annegret Behncke (3)
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Nun geht es zurück zur Tourist-Info am Markt: Martin Bell, Heiko Köhn, Manfred Buklowski, Christian Müller und Marcel Tapken (v.l.). Fotos: Annegret Behncke (3)

Fünf Geocacher lösen Rätsel und folgen den Spuren und Koordinaten auf dem kleinen Navigationsgerät durch die Landeshauptstadt

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15. September 2015, 16:00 Uhr

„Wir müssen einen göttlichen Ort suchen“, erklärt Christian Müller seinen vier Mitsuchenden. In der Hand hält der junge Mann ein kleines Heftchen. In ihm sind sechs Rätsel zu lösen. Auf dem kleinen Navigationsgerät, mit dem jede Geocaching-Gruppe in der Tourist-Information ausgestattet wird, sieht er, in welche Richtung die Schatzsucher gehen müssen. „Los gehts“, fordert Manfred Buklowski die Gruppe auf. Er ist Ausbilder im Unternehmen „Salo & Partner“. Und das Geocaching mit den jungen Männern durch die Altstadt Schwerins, sei eine willkommene Abwechslung. „Einfach mal rauskommen und was gemeinsam unternehmen“, sagt Buklowski lächelnd.

Zwei Gruppen sind unterwegs. Jeweils fünf Schatzsucher. Eine Mädelsgruppe und eine Gruppe junge Männer. Alle sind Auszubildende des Unternehmens. „Wir wollen die Mädels natürlich besiegen und schneller sein“, sagt der 23-jährige Heiko Köhn mit einem verschmitzten Lächeln. Die Frauen sind schon am ersten Ziel angekommen. Die Schelfkirche. Hier muss eine Jahreszahl gefunden werden. „Ha, wir haben sie“, freuen sich die Geocacher, vor allem aber, weil die Frauen noch suchen.

Weiter geht es. Pfaffenteich. Dom. Über den Marktplatz. Alles läuft gut. Doch an der Propsteikirche Sankt Anna kommt die Expedition ins Stocken. „Ich finde keinen Drachen. Wo soll der sein?“, fragt einer der Suchenden. Und nun auch noch das – die Mädels waren schneller. Ziehen schon vorbei. Die jungen Männer werden vom Ehrgeiz gepackt. „Wir müssen aufholen. Los jetzt. Strengt euch an“, feuert Marcel Tapken seine Mitstreiter an. Und schon klappt es. Auch dieser Rätsel ist gelöst.

Nun schnell Richtung Museum. Kein Problem. Doch die Frauen scheinen unschlagbar. Denn: Sie sind auch hier schon weg und bereits dem letzten Rätsel auf der Spur. Entmutigen lassen sich die jungen Männer nicht. Die Sonne brennt. Der Schweiß läuft. Das letzte Rätsel ist schließlich gelöst. Nun geht es zurück zur Touristen-Information am Markt. „Wir müssen dort das Lösungswort sagen, dass sich aus allen Rätseln ergeben hat“, erklärt Manfred Buklowski. Als Schatz gibt es Münzen und kleine Souvenirs. Die Schatzsucher lächeln. Sind zufrieden. Aber auch kaputt. So ein Abenteuer im Dschungel der Stadt ist eben doch anstrengend.

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