Bald Bessere Lernbedingungen : Sanierung genau nach Plan

Bauablaufberatung: Ulrich Bartsch, städtischer Gebäude-Manager, und  Projektsteuerin Liane Pohl diskutieren anhand der Pläne Details der Sanierung des Goethegymnasiums. Los gehen wird es in den Sommerferien mit dem Abriss der alten Turnhalle.
Bauablaufberatung: Ulrich Bartsch, städtischer Gebäude-Manager, und Projektsteuerin Liane Pohl diskutieren anhand der Pläne Details der Sanierung des Goethegymnasiums. Los gehen wird es in den Sommerferien mit dem Abriss der alten Turnhalle.

SVZ fragt nach: Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Goethegymnasien innerhalb der Vorgaben

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18. März 2014, 23:16 Uhr

Der „heiße Draht“ unserer Redaktion glüht. Mehrere Anfragen drehten sich um die geplanten Sanierungs- und Umbaumaßnahmen am Goethegymnasium. SVZ fragt nach.

Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff stellt klar: Das Projekt wird exakt entsprechend der von den Stadtvertretern bestätigten Planungen umgesetzt. Befürchtungen von Anwohnern, dass zukünftig ein riesiger Betonklotz das Stadtbild dort verschandeln könnten, seien völlig aus der Luft gegriffen.

Ulrich Bartsch, Betriebsleiter des Zentralen Gebäudemanagementes der Landeshauptstadt (ZGM), erläutert die Details: „Der Ergänzungsneubau für das Goethegymnasium steht vor der Realisierungsphase. Die Baugenehmigung ist Ende Januar erteilt worden. Erste Abrissarbeiten und damit der Baubeginn sind für den Juli 2014 vorgesehen. Das Bauvorhaben entspricht unverändert dem zugrundeliegenden Beschluss der Stadtvertretung vom 30. April 2012. Danach soll mit einem Bauinvestitionsvolumen von knapp zwölf Millionen Euro der jetzige an den Westgiebel des Schulgebäudes anschließende Verbindungsbau mit der Sporthalle abgerissen und durch einen dreigeschossigen Neubau ersetzt werden“, berichtet Bartsch.

Der Neubauteil werde eine Traufhöhe von 11,7 Metern aufweisen, flach gedeckt sein und damit niedriger werden als das Hauptgebäude, das in seinem Bestand erhalten bleibe. „Der Ergänzungsbau erhält eine Putzfassade mit Klinkerbestandteilen und wird durch großzügige Glasflächen aufgelockert“, so der Chef des Zentralen Gebäudemanagements.

Schulleiter Reinhard Maas ist zufrieden. „Wir freuen uns, dass es nun endlich losgehen soll“, sagt er. Es werde aber auch höchste Zeit, denn die Unterrichtsbedingungen seien für einen Teil der 860 Schüler katastrophal, insbesondere im alten Plattenbauschulgebäude, wo einst das Lessinggymnasium beheimatet war und das jetzt abgerissen werden soll.

Im Zuge der derzeitigen Feinplanungen will die Stadt auch Fördermittel beim Land beantragen, sagt Friedersdorff. Denn das Goethegymnasium erfülle als Spezialschule auch überregionale Bildungsaufgaben. Gut ein Drittel der Schüler, die den Musikgymnasiumsteil besuchen, kommt aus der Umgebung von Schwerin .


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