zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

23. November 2017 | 05:00 Uhr

Interview : Sachse führt Mecklenburger Stiere

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Friedrich Diestel ist Geschäftsführer des Schweriner Handball-Drittligisten und will mit dem Team den Aufstieg schaffen

von
erstellt am 17.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Schwerin Friedrich Diestel ist in Leipzig geboren, am Stadtrand von Berlin aufgewachsen und hat an der Humboldt-Universität Wirtschaft und Recht studiert. Am 1. Juli 2012 wurde er Geschäftsführer von Post Schwerin, konnte den finanziell angeschlagenen Handball-Traditionsclub jedoch nicht mehr retten und musste zwei Monate später die Insolvenz beantragen. Das sei einer der bittersten Momente in seinem Leben gewesen, sagt er. Jetzt will er mit den Mecklenburger Stieren wieder zurück in die zweite Liga. Im Gespräch mit Bert Schüttpelz beantwortet er die zehn Fragen der SVZ.

 

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Ganz ehrlich? Dann gibt es nur eine Antwort: Im Kinderzimmer meiner Tochter.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde versuchen, alle Schweriner davon zu überzeugen, dass wir eine zentrale, moderne und multifunktionale Halle für Veranstaltungen aller Art brauchen.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Mit dem Waschen und Polieren von Autos. Gekauft habe ich mir mit dem verdienten Geld Benzin für mein Moped, das ich eigentlich noch gar nicht fahren durfte.

Was würden Sie gerne können?

Ein Musikinstrument spielen, am liebsten Klavier.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Schwer zu sagen. Mich beeindrucken immer Menschen, die Mut und Ausdauer haben, atypische Wege zu gehen.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Das sind gleich drei: von Heribert Schwan und Tilman Jens „Vermächtnis. Die Kohl Protokolle“, dann „Ich weiß, was du denkst“ von Gedankenleser Thorsten Havener und den fiktiven Roman „Er ist wieder da“ von Timur Vermes.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Oh, ich verpasse alle. Bei meinem Terminkalender schaffe ich es nie, Fernsehgucken zu planen.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Thomas Bach, den IOC-Präsidenten. Mit ihm würde ich gern über die Entwicklung des deutschen Leistungssports sprechen und mich über Ideen für Veränderungen austauschen.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gern und von wem haben Sie es bekommen?

Das schönste Geschenk habe ich von meiner Frau bekommen: meine Tochter.

Was werden Sie als Rentner machen?

Na was alle machen: Enten füttern und rumnörgeln.

Das ist natürlich Quatsch. Ich hoffe, dass ich bis ins hohe Alter aktiv sein kann und wünsche mir, dass ich immer eine Aufgabe habe, für die ich mich engagieren kann.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen