Schweriner klagen über Straßen : Rutschpartie auf gerader Strecke

Die vielbefahrene Crivitzer Chaussee sollte nach Meinung einiger Leser grunderneuert werden.
Die vielbefahrene Crivitzer Chaussee sollte nach Meinung einiger Leser grunderneuert werden.

Leser klagen über Spurrillen und Straßenschäden auf der Crivitzer Chaussee: SDS sieht keinen akuten Handlungsbedarf

svz.de von
28. September 2017, 16:00 Uhr

Es regnet, als Luise Schmidt von Raben Steinfeld nach Hause in die Weststadt fährt. „Auf der Crivitzer Chaussee ist mein Auto in Höhe der SVZ ins Rutschen geraten“, sagt die Seniorin am heißen Draht. Schnell sei sie nicht gewesen, und dennoch habe sie sich unsicher in ihrem Wagen gefühlt. „Der Fahrbahnbelag ist heruntergekommen, die Straße muss dringend gemacht werden. Die Gefahr besteht auch für andere Fahrer“, klagt Schmidt Mit ihrer Beschwerde ist sie nicht alleine: Auch andere Leser monierten den Zustand der Crivitzer Chaussee.

Die Straßen-Verantwortlichen der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin, kurz SDS, sehen die Situation etwas anders. „Bei uns gibt es keine Beschwerden“, sagt Ilka Wilczek, Werkleiterin der SDS. Wenngleich die Probleme mit den Spurrillen bekannt seien, sei aktuell kein Handlungsbedarf gegeben. Besonders an Ampeln entstehen durch die Verkehrsbelastung, sprich Bremsen und Anfahren, besonders viele Beschädigungen an der Oberfläche der Fahrbahn. „Die Spurrillen sind momentan noch nicht in einem verkehrsgefährdenden Zustand. Erst, wenn eine akute Gefahr besteht, werden wir handeln.“ Konkret hieße das, den Fahrbahnbelag abzufräsen und neu zu vergießen, erklärt Wilczek.

Untätig sind die SDS-Mitarbeitern nicht, sie tun ihr Möglichstes für die Straßenunterhaltung, sagt die SDS-Werkleiterin „In diesem Jahr ist die Situation mit dem Regen besonders extrem. Das Wasser staut sich bei besonders heftigen Niederschlägen auf den Straßen und kann dann schlecht ablaufen“, erklärt Wilczek.

Autofahrern, die beispielsweise auf der Crivitzer Chaussee bei Regen ins Rutschen geraten, rät die SDS-Werkleiterin zu geringerem Tempo: „Wenn die Gefahr von Aquaplaning besteht, sollten sich Verkehrsteilnehmer darauf einstellen und etwas langsamer fahren.“


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