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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 23:23 Uhr

Festwoche : Rundes Jubiläum bereits im Blick

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Als Anlaufstelle für soziale Beratung fest verankert: Haus der Begegnung feiert im kommenden Jahr das 20-jährige Bestehen

von
erstellt am 15.Jan.2015 | 16:00 Uhr

Wenn der Verein Haus der Begegnung zum Empfang im neuen Jahr einlädt, dann ist der Saal voll. So war es auch gestern, als Vereinschef Armin Blumtritt wieder zahlreiche Gäste in der Einrichtung in der Perleberger Straße begrüßen konnte, darunter Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. „Wir wollen heute schon einmal auf die kommende Etappe bis zum Jubiläum 20 Jahre Haus der Begegnung im nächsten Jahr blicken“, sagte Blumtritt.

Rund 18 500 Besucher zählte das Haus der Begegnung im Jahr 2014. Eine wesentliche Bereicherung des Angebots seien der Kreisverband der Lebenshilfe und die Dreescher Werkstätten, betonte Blumtritt. Mehr als 20 Menschen mit psychischen Erkrankungen würden täglich in der Anker-Tagesstätte „Phönix“ betreut. „Das Haus der Begegnung mit seinen breit gefächerten Beratungs- und Betreuungsangeboten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der sozialen Infrastruktur der Landeshauptstadt, aber auch in den Kreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg, entwickelt. Darauf können wir gemeinsam stolz sein“, so Blumtritt.

Das 20-jährige Jubiläum des Hauses der Begegnung soll im Mai 2016 mit einer Festwoche gefeiert werden. Bereits in diesem Jahr könnten aber mehrere Vereine und Verbände im Haus, wie etwa der Elternverband hörgeschädigter Kinder oder der Blinden- und Sehbehinderten-Verband, ihr 25-jähriges Bestehen begehen, erklärte Blumtritt. Zwei wichtige Termine seien außerdem die Hobbyausstellung Anfang März und der Tag gegen Lärm am 29. April, für den Bildungsminister Mathias Brodkorb die Schirmherrschaft übernommen habe.

Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow würdigte ausdrücklich die Arbeit, die im Haus der Begegnung geleistet wird. „Ich wünsche mir, dass Sie weiterhin so aktiv bleiben“, unterstrich Gramkow. Die Einrichtung in Neu Zippendorf sei ein wesentlicher Teil der Struktur, die in der Landeshauptstadt für den sozialen Frieden sorge.

Im Haus der Begegnung untergebracht ist auch der Kreisverband des Kinderschutzbundes, der sich gestern über eine Spende der früheren Schweriner Gleichstellungsbeauftragten Petra Willert freuen konnte, die anlässlich ihrer Verabschiedung auf Geschenke verzichtet und um Unterstützung des Kinderschutzbundes gebeten hatte. Und noch eine Spende wurde beim Empfang übergeben: Die Damen des Kommunikations- und Kreativtreffs im Haus der Begegnung überreichten eine handgefertigte Decke an den Hospizverein.

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