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Serie: Buga-Rückblick : Ruder-Training mit Schlossblick

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das hat uns die Bundesgartenschau 2009 gebracht – heute: aus der zentralen Gartenschau-Gastronomie wurde ein beliebtes Lokal

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erstellt am 03.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Für die Bundesgartenschau 2009 war das Ruderhaus am Franzosenweg schlicht die zentrale Gastronomie auf dem weitläufigen Areal. Für die Schweriner Wassersportler war es ein Glücksfall. Denn gleich zwei Vereine profitierten durch die Buga-Investition: die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 und die Kanurenngemeinschaft von Schwerin.

Denn für die Speisen und Getränke auf dem Gartenschau-Gelände konnte dank Förderung das alte Vereinshaus der Rudergesellschaft abgerissen und ein neues gebaut werden. Und weil die Ruderer von der Bauphase bis zum Ende der Buga ein neues Domizil brauchten, entstand an der Stelle des maroden Sanitärtrakts auf dem Gelände der Kanurenngemeinschaft am Faulen See ebenfalls ein neues Vereinshaus. Während zur Zeit der Buga Ruderer und Kanuten am Faulen See enger zusammenrücken mussten, haben beide jetzt dank der Gartenschau moderne Vereinsgebäude.

 

Am Franzosenweg hat das neue Domizil der Schweriner Rudergesellschaft eine 45 Meter lange Front zum Schweriner See erhalten. Das Besondere: In der Mitte ist eine Sichtachse geblieben, die den Blick vom Franzosenweg auf das Schloss freigibt. Bereits zur Gartenschau war das ein von Schwerinern wie Besuchern gleichermaßen gelobter Hingucker. In der Bootshalle und im Außenbereich entstanden für die Gartenschau insgesamt 2000 Restaurantplätze. Bei so einem großen Angebot blieb Kritik auch nicht aus: Die Diskussion über die Qualität des Buga-Essens beschäftigte den Hotel- und Gaststättenverband, die Buga GmbH und die Stadtmarketing-Gesellschaft. Letztlich überwog aber die Zahl der zufriedenen Besucher.

 

Im Frühjahr 2010 haben die Aktiven der Schweriner Rudergesellschaft das neue Quartier bezogen. Dort steht ihnen seitdem eine Bootshalle mit drei Achsen, mit einem Komplex mit Vereinsräumen, Kraft- und Ergometerräumen – mit Schlossblick – sowie einen Teil, in dem es eine öffentliche Gastronomie gibt – das Ruderhaus. Das hat sich seitdem zu einem beliebten Lokal entwickelt. „Ein super Arbeitsplatz“, schwärmt Geschäftsführer Ronny Winter. 125 Plätze gibt es auf der Außenterrasse des Ruderhauses, 42 Plätze sind es im Saal und noch einmal 20 Plätze in einem separaten Raum.

In der Rudergesellschaft von 1874/75 gibt es heute eine breite Palette vom Freizeit- und Breitensport über das Wanderrudern, das aktive Wettkampfrudern bis hin zum allgemeinen Athletik- und Ergometertraining für alle Altersgruppen, Interessenlagen und Fitnessniveaus.

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