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Aus Alt Mach Neu in Schwerin : Rogahner Straße: Plan steht

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hauptausschuss gibt grünes Licht für Sanierung der Holperpiste und Bau von Radschutzstreifen

svz.de von
erstellt am 06.Sep.2016 | 20:45 Uhr

Jetzt wird es konkret. Die detaillierten Baugrunduntersuchungen in der Rogahner Straße laufen seit einem Monat auf vollen Touren und bestätigen: Die Sanierung wird ein hartes – und teures – Stück Arbeit. Rund 4,6 Millionen Euro hat die Stadt für die Erneuerung des rund 1550 Meter langen Abschnitts zwischen Bleicher Ufer und Umgehungsstraße veranschlagt. Baustart ist im nächsten Jahr.

Damit die Bagger tatsächlich Mitte 2017 loslegen können, hat der Hauptausschuss der Bauverwaltung Grünes Licht für die Entwurfsplanung gegeben, auf deren Grundlage dann die einzelnen Bauleistungen ausgeschrieben werden können.

„Der Abwägungsprozess war schwierig, wir haben viele Varianten geprüft. Das größte Problem neben dem schwierigen Baugrund war, dass der verfügbare Straßenraum relativ schmal ist“, sagt Baudezernent Bernd Nottebaum. Die Pläne sehen nun folgende Schritte vor: Das nervige Granitpflaster wird aufgenommen und eingelagert, denn die neue Fahrbahn bekommt eine Asphaltdecke. Beide Fahrspuren werden auf je 2,50 Meter verbreitert. Dem schließen sich auf beiden Seiten Fahrradschutzstreifen an, die jeweils 1,50 Meter breit sind. Wegen Platzmangel werde es zwischen Bleicherufer und dem Eisenbahntunnel Dwang aber nur einen Gehweg geben – auf der der Bahnlinie gegenüber liegenden Straßenseite. Der Radweg wird in diesem Abschnitt durch die Kleingartenanlage geführt.

Im Zuge des Straßenbaus werden alle Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert, ebenso die Straßenbeleuchtung. Gebaut werde abschnittsweise, so dass die Anwohner stets ihre Grundstücke erreichen können, verspricht Nottebaum. Die konkrete Planung werde dem Ortsbeirat nächste Woche vorgestellt. Auch die Fachausschüsse werden einbezogen. „Wir wollen Einvernehmen“, betont Nottebaum.

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