Schnelles Handeln gefragt : Rogahner Straße: Lastwagen raus?

Notdürftig geflickt: 2017 soll die Rogahner Straße saniert werden – der Ortsbeirat möchte jetzt den Lkw-Verkehr stoppen.
Notdürftig geflickt: 2017 soll die Rogahner Straße saniert werden – der Ortsbeirat möchte jetzt den Lkw-Verkehr stoppen.

Görrieser Ortsbeirat will Verkehrssicherheit erhöhen und Lärmbelastung senken – Oberbürgermeisterin Gramkow soll handeln

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28. April 2015, 21:00 Uhr

Die Görrieser lasser nicht locker. Sie wollen sich nicht mit der Ankündigung der Stadt zufrieden geben, dass die marode Rogahner Straße 2017 saniert werden soll. Sie fordern schnelles und entschiedenes Handeln: Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow soll den Schwerlastverkehr aus der Straße verbannen. So steht es in einem Antrag, der eigentlich schon in der Stadtvertreter-Sitzung am Montagabend beraten werden sollte, nun aber am 11. Mai auf den Tisch kommt.

„Der Zustand der Rogahner Straße in Görries ist beispielhaft schlecht. Die dadurch resultierende Belastung hinsichtlich Lärm und Erschütterungen für direkte Anwohner aber auch für Anlieger in zweiter und dritter Reihe ist zweifelsfrei erheblich“, heißt es in dem Antrag, den Ortsbeiratsvorsitzender Ralf Klein unterschrieben hat. Der „gestiegene Durchgangsverkehr seit Abbruch der Brücke Stadionstraße“ habe die langjährige Situation „noch verschärft“.

Obwohl der brisante Antrag in der Stadtvertretung noch nicht diskutiert wurde, gibt es schon eine Stellungnahme der Verwaltung. „Der Antrag sollte abgelehnt werden“, lautet knapp die Empfehlung. Begründung: Die Sperrung der Rogahner Straße würde „zwangsläufig“ zu Verkehrsverlagerungen in andere Straßen führen, insbesondere in die Neumühler Straße und die Ludwigsluster Chaussee. „Eine solche Verlagerung von Verkehren von einem schutzwürdigen Gebiet in andere, ist aber laut Lärmschutz-Richtlinie-Straßenverkehr unzulässig“, so die Verwaltung.

Ortsbeiratschef Klein bleibt jedoch hart: „Wir können nicht warten, bis die Rogahner Straße saniert wird“, sagt er und weiß die Görrieser hinter sich, denn es geht nicht nur Lärm und Fahrbahn-Erschütterungen: Ende Januar war auf der Straße eine 82-jährige Frau in Höhe der Bushaltestelle Am Heidberg von einem Auto erfasst worden und tödlich verunglückt. „An gleicher Stelle hat sich vor kurzem ein weiterer Unfall ereignet“, berichtet Klein. Eine Frau sei in einem Loch am Straßenrand gestolpert, ein Auto habe gerade noch bremsen können.

Ein Lkw-Stopp wäre ein erster Schritt, um die Sicherheit in der Rogahner Straße zu erhöhen, so der Beiratsvorsitzende, der sich auch immer noch für eine Ampel am Heidberg stark macht und am 13. Mai zu einer Ortsbegehung durch Görries einlädt. Um auf die Situation in der Rogahner Straße hinzuweisen, dächten einige Bürger bereits an eine symbolische Straßensperrung.

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