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Zeitung für die Landeshauptstadt

13. Dezember 2017 | 08:28 Uhr

Geschafft : Respekt: Außenseiter fuhr vorn mit

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Schweriner Team „Best of Northern Germany“ kämpfte sich bei der ersten Teilnahme am Rennen durch die USA fast aufs Siegertreppchen

von
erstellt am 29.Jun.2014 | 08:00 Uhr

Der Alltag hat sie wieder eingeholt: Gleich nach der Ankunft nach der erfolgreichen Teilnahme am Race Across Amerika, dem härtesten Radrennen der Welt über fast 5000 Kilometer von der US-West- bis zur Ostküste, gingen Stefan Nimke, Daniel Rackwitz, Dennis und Michael Kruse wieder arbeiten. Selbst die Ehrung durch Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow muss noch warten. Die vier Schweriner holten sich bei ihrer Premiere gleich Platz vier. Und das, obwohl das MV-Team allein wegen des kleinsten Betreuerstabes schon im Vorfeld belächelt wurde – sechs Helfer unterstützten das Team „Best of Northern Germany“, während andere Mannschaften oft mehr als die doppelte Zahl in der Begleittruppe hatte. Doch Erfahrung, Mannschaftsgeist und Leistungskraft brachten die Schweriner nach vorn. Und Disziplin. Das Team kassierte keine Strafen. Die lauerten beispielsweise bei fehlerhaften Fahrerwechseln und wenn beim Durchfahren der Kleinstädte bei Ampelrot nicht vorschriftsmäßig angehalten wurde.

Besondere Herausforderung war neben dem Rennen die Beengtheit im Wohnmobil. „Es gab keine Privatsphäre“, sagt Michael Kruse. Waschen, kochen, essen, schlafen – alles auf engstem Raum. Vielleicht auch deshalb sagt Kruse: „Eine solche Herausforderung reicht einmal.“ Soll heißen: Das Kapitel US-Radrennen ist für die Schweriner erst einmal abgehakt.

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