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Konzertreigen in Schwerin : Residenzensemble mit Musik

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wandelkonzert bietet Sonnabend verschiedene Routen für Besucher an

von
erstellt am 01.Jul.2016 | 05:30 Uhr

„4 aus 12“ heißt das Motto des Wandelkonzerts am Sonnabend, dem zweiten Tag des Weltkulturfestes „Greetings to the Universe“. Auf zwölf Bühnen entlang des Schweriner Residenzensembles stellen von 11 bis 17.15 Uhr herausragende internationale Künstler Musiken aus aller Welt vor (SVZ berichtete). So funktioniert „4 von 12: Im Vorfeld wählen die Besucher aus den vorgegebenen Routen eine aus. Startpunkt ist die jeweilige erste Vorstellung der Route um 11 Uhr. Die folgenden Programme starten um 12.30, 15 und 16.30 Uhr und dauern etwa 45 Minuten. So bleibt zwischen den Vorstellungen genug Zeit, von einer Bühne zur nächsten zu kommen, sich dabei die Sehenswürdigkeiten des Residenzensembles anzugucken oder sich zu stärken. Um 13.45 Uhr kommen alle Routen zusammen, dann stimmt Chordirektor Ulrich Barthel mit allen Besuchern auf der Tribüne der Schlossfestspiele deutsche und afrikanische Volkslieder an. Karten gibt es telefonisch unter 0385/ 5918585 und an der Theaterfoyer, die 9.30 Uhr öffnet.


Folgende Routen sind noch verfügbar:

Route 6 (barrierefrei)
• Museum, Oudry-Saal: Neue Koptische Klänge – Komponistenbühne mit Konstantia Gourzi
• Schloss, Ahnengalerie: Türkische Volksmusik mit dem Berlin Saz Evi
• Finanzministerium, Rittersaal: Mongolischer Steppengesang mit URNA Chahar-Tugchi
• Museum, Skulpturenhof: Weltjazz mit Georg Breinschmid

Route 7
• Theater, Flotow-Zimmer: Traditionelle indische Tabla-Musik mit Ravi Srinivasan
• Theater, Großes Haus (Bühne): Mecklenburgische Stummfilme mit Livebegleitung mit Christian Schmitt an der Bühnenorgel
• Schloss, Bibliothek: Schwerin-Südamerika Barock
• Finanzministerium, Rittersaal: Mongolischer Steppengesang mit URNA Chahar-Tugchi

Route 15
• Theater, Konzertfoyer: Lamento: von Madrigal bis zum Rocksong mit dem Sheridan Ensemble
• Marstall: Virtuose Percussionmusik aus Iran mit Mohammad Reza Mortazavi
• Museum, Oudry-Saal: Neue Koptische Klänge – Komponistenbühne mit Konstantia Gourzi
• Schloss, Ahnengalerie: Türkische Volksmusik mit dem Berlin Saz Evi

Route 18 (barrierefrei)
• Schloss, Plenarsaal des Landtags: Brasilianischer Bossa Nova mit AJADUO
• Theater, Konzertfoyer: Lamento: von Madrigal bis zum Rocksong mit dem Sheridan Ensemble
• Finanzministerium, Rittersaal: Mongolischer Steppengesang mit URNA Chahar-Tugchi
• Museum, Oudry-Saal: Neue Koptische Klänge – Komponistenbühne mit Konstantia Gourzi

Route 22
• Finanzministerium, Rittersaal: Mongolischer Steppengesang mit URNA Chahar-Tugchi
• Marstall: Virtuose Percussionmusik aus Iran mit Mohammad Reza Mortazavi
• Schlosskirche: African Prayers and Dances
• Theater, Konzertfoyer: Lamento: von Madrigal bis zum Rocksong mit dem Sheridan Ensemble

Informationen zu den einzelnen Bühnen


1. Schloss, Bibliothek: Schwerin-Südamerika Barock mit Musica Instrumentalis Schwerin
Musica Instrumentalis Schwerin, 1984 als Kammerorchester gegründet, ist das älteste Ensemble Mecklenburgs, das sich die Aufführung von Werken des umfangreichen Musikerbes des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf historischen Instrumenten zur Aufgabe gemacht hat. Auf dem Programm stehen Werke von u. a. Johann Fischer, Domenico Zipoli und Jean-Jacques-Baptiste Anet sowie brasilianische Kompositionen.

2. Schloss, Ahnengalerie: Türkische Volksmusik mit dem Berlin Saz Evi
Berlin Saz Evi ist die Adresse rund um türkische Volksmusik in Berlin. Der Inhaber Ali Riza Türk eröffnete im Jahr 2005 nicht nur sein Fachgeschäft für türkische Musikinstrumente, sondern gründete auch eine Musikschule, in der die Schüler vor allem das Spiel auf der Bağlama (Lang- sowie Kurzhalslaute) erlernen. Die türkische Volksmusik wird von Meisterschülern der Musikschule vorgetragen.

3. Schlosskirche: African Prayers and Dances
In der Schlosskirche wird das Werk „Prayers and Dances of Praise from Africa“ des afrikanischen Komponisten Peter Klatzow aufgeführt. Die „Prayers“, eine Mischung aus A-capella- und Chorgesang, werden von zwei Studenten der hmt Rostock und einem Lübecker Vokalensemble unter der Leitung von Sebastian Borleis gesungen. Die „Dances“ werden auf zwei Marimbaphonen gespielt.

4. Schloss, Orangerie: chinesische Sheng-Flöte und Maultrommel mit Wang Li und Wu Wei
Mit erstaunlichen Atemtechniken erzeugt der in Paris lebende Chinese Wang Li auf der Maultrommel eine raffinierte Vibration und verbindet auf nonchalante Weise Erinnerung und kühne Vision. Der in Berlin lebende Wu Wei ist ein Meister auf dem viertausend Jahre alten Sheng. Er hat neue Techniken auf dieser ehrwürdigen Flöte entwickelt und es so für die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts fit gemacht.

5. Schloss, Plenarsaal des Landtags: brasilianischer Bossa Nova mit AJADUO
AJADUO, bestehend aus den Brasilianern Jabuti (Gitarre und Gesang) und Abrão Dutra (Percussion und Gesang), präsentieren einen gekonnten Mix aus Samba, Bossa Nova, Forró, Reggae wie auch Salsa und Merengue mit Einflüssen von Jazz, Rock und Funk.

6. Theater, Großes Haus (Bühne): Mecklenburgische Stummfilme mit Livebegleitung mit Christian Schmitt an der Bühnenorgel
Im Großen Haus des Theaters werden mecklenburgische Stummfilme vom Anfang des 20. Jahrhunderts gezeigt. Begleitet werden die Filme von ECHO-Klassik-Preisträger Christian Schmitt an der Bühnenorgel.

7. Theater, Konzertfoyer: Lamento – Von Madrigal bis zum Rocksong mit dem Sheridan Ensemble
Das Sheridan Ensemble begibt sich mit dem Lamentobass, einer häufig verwendeten musikalischen Tonfolge, auf eine Reise durch die Jahrhunderte – vom Madrigal bis zu Rocksongs wie „Hit the Road Jack“ und „My Funny Valentine“. Mit Theorbe, E-Gitarre, Cembalo, Streichquartett, Klavier, Flöte, Vibraphon und Cabaret-Gesang ist das Ensemble ein Schmelztigel für Kreativität und Innovation.

8. Theater, Flotow-Zimmer: Traditionelle indische Tabla-Musik mit Ravi Srinivasan
Die Tabla ist eine Kombination aus zwei Trommeln und das meistverwendete indische Rhythmusinstrument. Dargeboten wird diese Musik von Ravi Srinivasan, einem weltweit gefragten Tabla-Virtuosen, Percussionisten und Sänger.

9. Museum, Oudry-Saal: Neue Koptische Klänge – Komponistenbühne mit Konstantia Gourzi
Als griechische Komponistin und Dirigentin, widmet sich Konstantia Gourzi sich der Entwicklung neuer Aufführungskonzepte für moderne Musik. Ihre kompositorische Arbeit umfasst neben Filmmusiken, Werken für Musiktheater, Orchester- und Opernwerken auch zahlreiche Solo- und Kammermusikstücke. Im Oudry-Saal des Museums präsentiert sie mit verschiedenen Musikern Werke für Streichquartett, Gitarre, Klavier oder Ney (orientalische Längsflöte).

10. Museum, Skulpturenhof: Weltjazz mit Georg Breinschmid
Georg Breinschmid wurde 1973 geboren und lebt in Wien. Er verließ die Wiener Philharmoniker, um sich dem Jazz zu widmen und ist heute einer der führenden österreichischen Jazzmusiker auf internationalem Parkett.

11. Marstall: Virtuose Percussionmusik aus Iran mit Mohammad Reza Mortazavi
Der iranische Solopercussionist Mohammad Reza Mortazavi zaubert aus den traditionellen persischen Handtrommeln Tombak und Daf mit seinen ganz eigenen Techniken ein virtuoses Geflecht aus tanzbaren Rhythmen, schnellen Beats und tranceartigen Strukturen.

12. Finanzministerium, Rittersaal: Mongolischer Steppengesang mit Urna Tugchi
Geboren und aufgewachsen in einer Hirtenfamilie im Grassland des Ordos, einem Hochplateau im Südwesten der inneren Mongolei, lernte URNA Chahar-Tugchi als Kind hunderte von mongolischen Liedern von ihrer Großmutter und ihren Eltern. Ihr gesangliches Spektrum reicht von Pianissimo-Passagen von bezwingender Intensität hin zu Melodieorgien im mongolischen Gesangsstil und furioser Lautstärke.

Preis: 35 Euro für Erwachsene und 17,50 für Kinder bis 18 Jahre



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