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5300 Schweriner machten mit : Rekord beim Frühjahrsputz

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mehr als 5000 Schweriner sammelten rund 20 Tonnen Abfall aus verborgenen Winkeln ihrer Stadt

svz.de von
erstellt am 13.Apr.2014 | 23:23 Uhr

Die Kritik im Vorfeld war so laut wie selten, doch das Ergebnis gab den Unkenrufern Unrecht: Insgesamt 5339 Schweriner beteiligten sich am diesjährigen Frühjahrsputz der Stadt und stellten damit einen neuen Rekord auf. So viele ehrenamtliche Müllmänner und
-frauen gab es in der 19-jährigen Geschichte des Großreinemachens in der Landeshauptstadt noch nie. Rund 20 Tonnen Unrat holten sie aus den versteckten Ecken, die nicht auf den regulären Routen der Profis liegen.

Vom Schreibtischstuhl bis zum Kondom reichten die Sammlerstücke, die sich in Büschen, Hecken, an Straßenrändern oder rund um Häuserblocks fanden. Mit der traditionellen Schrubberparty, die seit 2010 auf dem Bertha-Klingberg-Platz stattfindet, bedankte sich die Stadt bei allen Helfern. 25 Sportvereine, 17 Kitas und vier Horte, 13 Schulen, 18 Kleingartenvereine und zehn Ortsbeiräte machten mit. Für letztere gab es als Bonus 3000 Hornveilchen, die sie in ihren Stadtteilen pflanzen können. Die Sportler können sich über warmen Geldregen von der Sparkasse freuen. Das Kreditinstitut belohnte die Putzkolonnen aus den Vereinen mit insgesamt 3600 Euro. Der entsprechende Scheck wurde bei der Schrubberparty an den Stadtsportbund übergeben, der das Geld zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit an die Vereine weiterreicht.

„All diejenigen, die gesagt haben, ein Frühjahrsputz sei nicht mehr zeitgemäß und die Sauberkeit allein den städtischen Reinigungsunternehmen überlassen wollen, haben wir heute Lügen gestraft“, sagte Ordnungsdezernent Dr. Wolfram Friedersdorff bei der Eröffnung des vierstündigen Programms, bei dem auch die Bekow Dixielanders und die Schülerband des Pädagogiums auftraten. Pünktlich um 12 Uhr traf die Müllstraßenbahn ein, um publikumswirksam die roten Abfallsäcke vorzuführen. Fast 2300 dieser Beutel wurden dieses Jahr ausgegeben. Säcke, die am Wochenende nicht eingesammelt wurden, holen die Profis in dieser Woche ab, so SDS-Chefin Ilka Wilczek.

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