Cambs : Raus – zum spielerischen Lernen

Der neu angelegte Barfuß-Pfad ist nicht nur ein Hingucker: Wer da hinüber läuft, hat Spaß und schärft seine Tastsinne.
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Der neu angelegte Barfuß-Pfad ist nicht nur ein Hingucker: Wer da hinüber läuft, hat Spaß und schärft seine Tastsinne.

Rund um die Grundschule nehmen Spielplatz, Barfuß-Pfad und Garten neue Gestalt an

svz.de von
18. November 2014, 16:00 Uhr

Über den Barfuß-Pfad in den Schul- und Hortgarten: Diesen Weg können die Cambser Grundschüler schon jetzt nehmen. „Richtig los geht es an diesen Stationen aber erst im Frühjahr“, ist Horterzieherin Corinna Kroll überzeugt. Doch damit das auch der Fall sein wird, legten sich jetzt Eltern, Kinder, Lehrer und Erzieher gemeinsam ins Zeug. Zusammen wurde das Areal rund um die Grundschule neu gestaltet. Dabei ging es nicht einfach darum, den Kies auszutauschen oder alte Spielgeräte durch neue zu ersetzten: „Wir wollen die Kinder dazu bringen, sich mehr an der frischen Luft zu bewegen“, fasst Lehrerin Viola Hubrig zusammen. „Wenn wir den Mädchen und Jungen spannende Plätze rund um die Schule anbieten, dann sind sie in den Pausen und beim Spielen nach Unterrichtsschluss da auch zu finden.“

Auf die Idee kamen die Cambser durch das Projekt „gesunde Lebensweise“. Passenden Themen von der Ernährung bis hin zu Sport und Freizeitverhalten wurden im Unterricht behandelt. Auch die Horterzieherinnen griffen diese auf.

Schnell rückte die Frage in den Raum: Wie sieht das Umfeld der Kinder aus, in dem sie den größten Teil des Tages verbringen? Denn das haben auch die Pädagogen jeden Tag vor Augen: das Gelände rings um die Grundschule. „Die Umgestaltung ist jetzt zum Herzstück, zum Höhepunkte des Projektes geworden“, erzählt Corinna Kroll. Aus der Kräuterecke am Schulhaus soll nun ein richtiger Schul- und Hortgarten werden. Dorthin könne die Kinder auf dem normalen Plattenweg gelangen oder eben über den neue Barfuß-Pfad. Die einzelnen Wegstrecken darauf bestehen aus Kies, Kieselsteinen, Waldfrüchten, Holzschredder und anderen Dingen. Wer hingegen den Gleichgewichtssinn testen will, ist auf der aus alten Autoreifen angelegten Balancestrecke richtig. Die Sandkiste neben dem Klettergerüst ist enorm gewachsen. Und wer sich zurückziehen möchte, kann das im frisch angelegten Weidentunnel tun.

Die Stationen wurden jetzt bei einem großen Arbeitseinsatz dank vieler Helfer großer Unterstützung aus der Region angelegt. „Eine tolle Aktion, die bei den Kindern sicher ankommt. Denn die machen ja selbst mit“, hebt Andrea Vidra aus Cambs, Mutter eines Erstklässlers, hervor. Und Martin Trost aus Liessow, dessen Tochter ebenfalls in die erste Klasse geht, ergänzt: „Sich dafür Zeit zu nehmen und mit anzupacken, das ist doch Ehrensache.“

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