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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. November 2017 | 18:44 Uhr

Schweriner Musiker : Quartett darf ins Tonstudio

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Saxofon-Ensemble von Ataraxia ist nach dem 1. Preis bei „Jugend musiziert“ jetzt gefragte Band in Schwerin

von
erstellt am 18.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Ob beim Festempfang der IHK, dem Baustellenfest der Ingenieurgesellschaft Apitz oder dem Firmenjubiläum von Planet IC: Ein Quartett junger Saxofonisten der Musik- und Kunstschule Ataraxia macht derzeit in Schwerin von sich reden. Denn es kommt mit überraschend junger Musik daher, die professionell und mit unglaublich viel Spaß dargeboten wird. Kein Wunder: Dieses Schweriner Saxofonquartett hat gerade im Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ mit Höchstpunktzahl den 1. Preis gewonnen. Beim anschließenden Vierländerkonzert der besten jungen Musiker aus Norddeutschland bekam das Ensemble als Auszeichnung einen Besuch im Tonstudio des NDR.

Das Quartett bilden Sophie Elisabeth Schröder, Lukas Lang, Sönke Weißer und Lennart Tensundern. „In dieser Formation sind wir erst seit gut einem Jahr zusammen, haben aber zuvor schon in anderen Zusammensetzungen gespielt“, erzählt Sophie Elisabeth Schröder. Jetzt aber passe alles. „Wir sind wie eine Familie“, erklärt sie. Daran hat auch ihr Lehrer Ingolf Drabon maßgeblichen Anteil. „Von ihm ging die Anregung aus, dass wir als Quartett gut zusammenpassen müssten“, sagt Lukas Lang. Drabon selbst ist stolz auf diesen Glücksgriff. „Ich hatte schon viele gute Schüler im Verlauf der Jahre. Aber dieses Quartett gehört zu den talentiertesten.“ Technisch seien alle auf dem selben hohen Niveau und „fleißig sind sie auch“. Doch zum Erfolg eines Ensembles gehöre auch der innere Zusammenhalt. „Und den haben die Vier“, sagt Meistermacher Drabon.

„Wir gehen einfach respektvoll miteinander um“, erklärt Sönke Weißer ihr Rezept. „Wenn mal bei einem was nicht klappt, ist es völlig selbstverständlich, dass er das übt und es am nächsten Tag sitzt.“ „Und wir spielen mit Spaß“, ergänzt Lennart Tensundern. „Wir proben meist fünfmal pro Woche, weil es einfach Freude macht“, sagt er mit einem Lachen. Üben nicht als Muss, sondern als Spaß und Stressabbau anzusehen, das mache den Unterschied.

Wie es musikalisch weiter gehen soll, stehe noch nicht fest. „Dafür haben wir noch keinen Plan“, erzählen die Schüler. Zunächst müssen drei von ihnen nächstes Jahr das Abitur machen. Bis dahin werden sie gewiss noch mehrfach in Schwerin auftreten.

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