Lesespaß : Prominente stellten Lieblingsbücher vor

Edgar Hummelsheim las aus dem neuesten Buch von Hape Kerkeling.
Foto:
Edgar Hummelsheim las aus dem neuesten Buch von Hape Kerkeling.

Lesung und Auktion: „Eine Straße liest“ sammelte für Kinderhilfswerk Unicef

svz.de von
10. November 2014, 08:00 Uhr

„Hape Kerkeling kommt nicht aus Holland, obwohl er die ehemalige Königin Beatrix so schön parodieren kann. Er ist ein Kind des Ruhrpotts.“ Edgar Hummelsheim muss es wissen, schließlich stammt der Hauptgeschäftsführer der Schweriner Handwerkskammer wie sein Komiker-Idol aus Nordrhein-Westfalen. Kein Wunder also, dass sich Hummelsheim für seinen diesjährigen Beitrag zur Benefiz-Aktion „Eine Straße liest“ am Sonnabend das neueste Buch von Hape Kerkeling ausgesucht hatte: „Der Junge muss an die frische Luft“.

Rund 30 Gäste lauschten der Lesung im Geschäft „formenreich“ in der Münzstraße. Hummelsheim lies sein Publikum teilhaben an der Kindheit von Kerkeling, in der es neben vielen amüsanten Begebenheiten, etwa im Lebensmittelladen von Oma Änne oder beim Schuleignungstest mit Heiratsantrag, auch einen schweren Schicksalsschlag gab, den frühen Tod der Mutter.

Die einfache, zurückhaltende Art, mit der Kerkeling seine Kindheit, die Kindheit eines kleinen, pummeligen Jungen aus dem Ruhrgebiet schildere, habe ihn beeindruckt, erklärte Hummelsheim. Und auch die Zuhörer zeigten sich berührt von der unbekannten Seite eines Stars im oft schrillen Showbusiness. „Das ist ein wichtiges Buch“, sagte etwa Heike Rasch, die aus Plate zur Lesung gekommen war.

Gerne habe sie ihr Geschäft wieder für die Aktion „Eine Straße liest“ zur Verfügung gestellt, betonte „formenreich“-Chefin Anett Kallweit. Gelesen wurde freilich am Sonnabend auch noch an vielen anderen Orten in der Schelfstadt. Insgesamt mehr als 30 Prominente, darunter auch Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, Landtagsvizepräsidentin Silke Gajek und Theater-Intendant Joachim Kümmritz, machten bei der mittlerweile elften Auflage von „Eine Straße liest“ mit.

Höhepunkt der Aktion war wieder eine Versteigerung. „In diesem Jahr ist das Geld aus unserer Lesereihe für Unicef bestimmt“, sagte Organisator Peter Kuhlmann.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen