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Radweg Dwang und Krösnitz : Projekt Uferradweg erhält Rückenwind

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Touristiker machen sich stark für Verbindung zwischen Dwang und Krösnitz

von
erstellt am 02.Mär.2017 | 11:55 Uhr

Die Diskussion um den Lückenschluss des Radfernweges durch den Bau einer Verbindung zwischen Dwang und Krösnitz geht in die entscheidende Phase. Jetzt machen sich Vereine, Verbände und Unternehmer für den neuen Uferweg am Ostorfer See stark, während die Beratung in den zuständigen Fachausschüssen geführt wird.

IHK-Hauptgeschäftsführer Siegbert Eisenach erklärt: „Mit der Verlegung der Radfernwege an landschaftlich und städtebaulich attraktive Orte wie es Uferwege sind, kann für die Gäste die Aufenthaltsqualität verbessert und die Verweildauer in der Region erhöht werden. Gleichzeitig kann die Erschließung neuer Urlaubergruppen für Schwerin erreicht und die Wahrnehmung der Stadt als touristische Raddestination gestärkt werden. Dies bringt positive Effekte für die hiesige Tourismuswirtschaft. Vor diesem Hintergrund ist die Radwegplanung auf dem Dwang entlang des Ufers von übergeordneter Bedeutung.“

Ähnlich positioniert sich der Schweriner Kultur- und Gartensommerverein. Er unterstützt ausdrücklich das Projekt und die geplante Wegführung am Südufer des Dwang. So würde es „eine neue Verbindung geben, die das Wasser erlebbar werden lässt und auch für Spaziergänge nutzbar ist. Aus unserer Sicht kann es nicht sein, dass hier Privatinteressen über den Interessen der Gemeinschaft stehen“, erklärt Vereinschef Armin Jäger.

Der Tourismusverband MV spricht sich ebenfalls vehement für das Vorhaben aus: „Mehr als 40 Prozent der Urlauber in MV nutzen das Fahrrad. In diesem Sinne begrüßt unser Verband den Ausbau des Radwegenetzes in Schwerin. Der geplante Uferweg mit freiem Blick auf den Ostorfer See verspricht eine hohe touristische Attraktivität“, betont Geschäftsführer Bernd Fischer. Er bittet nachdrücklich Stadt und Land, die Finanzierung sicherzustellen.

„Auch wir, die Steuerzahler, sprechen uns ausdrücklich für den Ausbau aus“, erklärt Vera Hirte, Inhaberin des Hotels Speicher am Ziegelsee. „Um die Verweildauer der Gäste zu verlängern und um eine weitere Zielgruppe, die Familien, zu gewinnen, müssen dringend unterschiedliche Radwege ausgebaut und Erlebnisse wie etwa Baden und Radeln geschaffen werden“, fordert sie.

Weitere befürwortende Stellungnahmen für das Projekt haben die Stadtmarketingesellschaft, der Regionale Planungsverband Westmecklenburg, die Baufachliche Prüfstelle und andere abgegeben.

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