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Zeitung für die Landeshauptstadt

16. Dezember 2017 | 06:25 Uhr

Schweriner Theater : Probenstart für Broadway-Musical

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Theater bringt am 16. Februar „Anything goes“ von Cole Porter auf die Bühne – Ballett trainiert bereits eifrig Stepptanz

von
erstellt am 06.Jan.2017 | 12:00 Uhr

Auf der Probenbühne des Mecklenburgischen Staatstheaters wird gesteppt. Die Tanzschritte der Ballettcompagnie hallen so laut durch die Flure, dass die Schneiderei-Werkstätten ihre Türen schließen müssen. Geprobt wird für „Anything goes“, ein Broadway-Musical, das am 16. Februar im Großen Haus Premiere hat.

In 16 Vorstellungen lädt die renommierte Regisseurin und Choreografin Iris Limbarth das Publikum zu einer komisch-musikalischen Reise auf einem Traumschiff ein. Das Musiktheaterensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters spielt, singt, tanzt und steppt gemeinsam mit Schauspielern, dem Ballettensemble und professionelle Musical-Darstellern, die extra für „Anything Goes“ zu Gast in der Landeshauptstadt sind. So sind in den Hauptrollen Marysol Ximénez-Carrillo und Andreas Langsch zu erleben.

Doch bis dahin ist noch viel zu tun. Regieassistentin Beate Rothmann, selbst leidenschaftliche Stepperin, probt seit Jahresbeginn mit dem Ballettensemble Stepptanz. „Anders als beim klassischen Ballett, das Körperspannung braucht, müssen hier Füße und Unterschenkel total locker bleiben. Und Arme und Hände spielen eine eher nebensächliche Rolle“, erklärt Ballettmeister Paul Zeplichal. Eine weitere Herausforderung sei, unterschiedlich nuanciert zu steppen. Es komme nicht darauf an, möglichst laut aufzustampfen, sondern variabel zu sein.

Beate Rothmann tanzt locker und leicht alles vor, zeigt langsam die Schrittfolgen, die dann im Musical gebraucht werden. Die Kombinationen werden immer wieder geprobt. Die Tänzer kommen ins Schwitzen, aber haben offenkundig Spaß.

Den werden die Zuschauer auch haben, verspricht Generalintendant Lars Tietje. Denn in der frechen und turbulenten Musical-Komödie von Cole Porter aus den 30er-Jahren geht es drunter und drüber. Die Reisegesellschaft auf der Überfahrt eines Luxusliners von New York nach Liverpool bietet einen sehr speziellen Mix: ein verführerischer Vamp mit Varieté-Anhang, ein englischer Lord mit Vergangenheit, eine bankrotte Witwe mit heiratsfähigem Töchterlein, echte und falsche Ganoven, Glücksspieler, Börsenmakler, ein blinder Passagier und ein Kapitän, der den Überblick zu behalten versucht. „Wir haben ein tolles Bühnenbild eingekauft, die Zuschauer werden begeistert sein“, schwärmt Tietje.

„Seit der glanzvollen Uraufführung 1934 in New York hat Cole Porters Broadway-Knüller nichts an Frische und Pep eingebüßt. Zündende Songs, jazzige Tanznummern und knackige Dialoge garantieren einen Musical-Spaß der Extraklasse. ‚Anything Goes‘ ist ein prickelndes Ozean-Abenteuer mit Happy End“, kündigt Regisseurin Limbarth an.

Das Musical „Anything goes“ hat am 16. Februar Premiere. Weitere Vorstellungen folgen vom 17. bis 19. Februar, vom 21. bis 26. Februar, vom 28. Februar bis 5. März. Karten gibt es an der Theaterkasse.


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