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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. September 2017 | 03:24 Uhr

Schwerins Politik : Pro Schwerin kämpft für Buga 2025

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Kampagne würde einen weiteren Entwicklungsschub für Schwerin bedeuten

von
erstellt am 11.Feb.2017 | 05:00 Uhr

Der Verein Pro Schwerin setzt sich für eine Buga 2025 ein. „Das würde einen weiteren Entwicklungsschub für Schwerin bedeuten, den die Stadt gut gebrauchen kann“, sagte Vorsitzender Werner Hinz. Der mit der Buga 2009 eingeschlagene Weg der Stadtentwicklung könnte fortgesetzt werden. „Nach dem Großereignis wurden in den vergangenen Jahren viele Prognosen obsolet.“ Die Einwohnerzahl ist gestiegen, große Industriebetriebe haben sich angesiedelt, die Steuereinnahmen der Stadt haben sich deutlich erhöht.

„Die Buga 2025 ist eine Chance, Schwerin weiterzuentwickeln und schöner zu machen“, sagt auch Vorstandmitglied Dr. Ronald Apitz. „Eine weitere Gartenschau würde die Stadt wieder ins öffentliche Licht der Bundesrepublik rücken.“ Zusammen mit der Welterbebewerbung könnte das zusätzlich Touristen in die Landeshauptstadt ziehen.

Vor allem die mit der Machbarkeitsstudie vorgeschlagene Entwicklung vom Bertha-Klingberg-Platz am Ufer entlang hin nach Mueß würde das immer wieder postulierte Ziel verwirklichen, die Stadt weiter zum Wasser hin zu öffnen, heißt es von Pro Schwerin. Der Vereinsvorstand weist auf die positiven Effekte hin, die die Buga 2009 gebracht hat: Die Instandsetzung der Werderstraße löste einen Sanierungsboom in dieser Einfallstraße aus. Mit der Anlage der Schlosspromenade und des Klingbergplatzes ergaben sich völlig neue Wegebeziehungen in der Stadt. Die Restaurierung der großherzöglichen Gärten rückte das Schloss als „Leuchtturm“ weiter ins Zentrum des Interesses bei Schwerinern und auswärtigen Besuchern.

Pro Schwerin kritisiert aber auch eine in der Kommunalpolitik aufgekommene Diskussion um die Verwendung der knappen Finanzmittel. „Die Buga 2025 gegen den Radwegebau oder gegen Kita- und Schulneubauten auszuspielen, ist unseriös“, so Dr. Ronald Apitz. „Die Buga 2025 kann zu weiterem Wachstum und einer Zunahme der Wirtschaftskraft führen. Das heißt, beides ist möglich: eine Bundesgartenschau und Investitionen.“

Dass die Landesregierung eine Buga nicht pauschal unterstützen kann, stellt Pro Schwerin nicht in Abrede. „Wir brauchen förderfähige Projekte, die zur Gartenschau verknüpft werden.“ Darüber sollte die Stadt intensiv mit dem Land diskutieren.

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