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Zeitung für die Landeshauptstadt

18. November 2017 | 02:13 Uhr

Holthusen : Preiserhöhung geht auch ohne Probleme

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Gemeinde verlangt ab 2016 mehr Geld für Kita und Kinderkrippe

svz.de von
erstellt am 22.Dez.2015 | 16:00 Uhr

Mit dem neuen Jahr gibt es auch in der Kita „Gänseblümchen“ in Holthusen einige Änderungen. Denn die Entgeltverhandlungen zwischen der Gemeinde und dem Landkreis Ludwigslust-Parchim haben zu Preisänderungen geführt. So kostet ein Ganztags-Platz in der gemeindeeigenen Kinderkrippe statt 753,09 Euro ab dem 1. Januar 899,02 Euro. Ein Platz im Kindergarten kostet statt 469,66 Euro künftig 482,18 Euro. Es gibt aber auch eine gute Nachricht, denn die Gebühren für den Hort sinken. So kostet ein Platz statt bisher 306,89 im neuen Jahr nur noch 288,66 Euro. „Wir waren in den vergangenen Jahren sehr günstig im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden“, gibt Bürgermeisterin Marianne Facklam zu bedenken. Nun sei es unumgänglich gewesen, die Gebühren für die Kita „Gänseblümchen“ anzupassen. „Wir haben die Eltern aber von Anfang an eingebunden und einen zweiseitigen Brief verschickt, in dem alles erklärt wurde“, sagt die Bürgermeisterin. Die Rückmeldung von den Eltern blieb aus. Dies wertet Marianne Facklam als gutes Zeichen. „Wir haben das ganze Prozedere auch so transparent wie möglich gestaltet“, wirft sie ein. Immerhin habe die Kita gut ausgebildetes Personal, das „vernünftig bezahlt werden soll“, erklärt die Gemeindechefin. Die Zufriedenheit der Eltern sei seit Jahren sehr hoch: „Wir haben sogar Wartelisten für einige Bereiche und sind sehr gut ausgelastet“, erklärt sie. Die Kinderzahlen in der Gemeinde sind steigend. „Mit der Anpassung bin ich auch zuversichtlich, dass es in den kommenden zwei Jahren keine weiteren Preiserhöhungen geben wird“, sagt Marianne Facklam. Und auch die Trägerschaft sei unstrittig. Die Kita gehöre zum Gemeindeleben. „Mit einem anderen Träger würde es nicht günstiger werden und für die Gemeinde gibt es auch keinen Diskussionsbedarf. Unsere Kita soll auch weiterhin in Gemeindehand bleiben“, betont die Bürgermeisterin.

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