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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. September 2017 | 23:21 Uhr

Schwerin : Preise für Bauland ziehen an

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Grundstücks-Schnäppchen in Schwerin machen - das war einmal. Der Grund: Nicht nur in MV insgesamt, sondern auch in der Landeshauptstadt sind die Preise für baureifes Land gestiegen.

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erstellt am 09.Nov.2011 | 11:38 Uhr

Schwerin | Grundstücks-Schnäppchen in Schwerin machen - das war einmal. Der Grund: Nicht nur im Land Mecklenburg-Vorpommern insgesamt, sondern auch in der Landeshauptstadt sind die Preise für baureifes Land im vergangenen Jahr gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag der durchschnittliche Preis hier in Schwerin bei 77,06 Euro für einen Quadratmeter. Im Jahr zuvor hatte er noch 57,69 Euro betragen und somit um 19,37 Euro oder 33,58 Prozent niedriger.

Bei diesen Zahlen handelt es sich um die Durchschnittswerte aller Verkäufe von baureifem Land. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern 1859 Vertragsabschlüsse zu Stande. Das waren knapp 14 Prozent mehr als im Jahr davor. Dabei wechselten im Schnitt jeweils 1116 Quadratmeter den Besitzer. Der durchschnittlich erzielte Preis lag im Land bei 61,94 Euro. "Das war der bisher höchste Preis seit dem Jahr 1991", heißt es dazu in einer Mitteilung des Statistischen Landesamtes. Zuvor war der höchste Wert im Jahr 2006 mit 53,48 Euro erzielt worden. "Im Zeitvergleich verdoppelten sich die Kaufwerte für baureifes Land in Mecklenburg-Vorpommern während der vergangenen 15 Jahre. Allerdings erfolgte dieser Anstieg nicht kontinuierlich", so die Statistiker weiter.

In Schwerin wurden im vergangenen Jahr 187 Verträge über den Verkauf von baureifem Land abgeschlossen. Die Fläche betrug insgesamt 129 000 Quadratmeter. 2009 waren 122 Verträge geschlossen worden. Damals wurden 99 000 Quadratmeter verkauft.

Am begehrtesten war baureifes Land im vergangenen Jahr in der Hansestadt Rostock und im Kreis Bad Doberan. Hier kamen 302 beziehungsweise 300 Verträge zu Stande. In Wismar kam es hingegen nur zu 23 Abschlüssen, im Kreis Demmin zu 26, im Kreis Uecker-Randow und in Neubrandenburg zu je 27. Mit Abstand am teuersten war der Quadratmeter in Rostock. Hier mussten im Schnitt 140,47 Euro gezahlt werden. Damit kam die einzige Großstadt des Landes schon fast an westdeutsche Verhältnisse heran, denn in Baden-Württemberg und Hessen mussten im Jahr 2009 (neuere Daten liegen noch nicht vor) 167,77 beziehungsweise 150,78 Euro gezahlt werden. Im Kreis Uecker-Randow reichten hingegen 14,07 Euro.

Zwar wird bis zu 82 Prozent baureifes Land verkauft, doch auch Rohbauland fand mancherorts einen neuen Besitzer. In Schwerin wurden vergangenes Jahr 32 Verträge über den Verkauf von Rohbauland abgeschlossen. Die verkaufte Fläche betrug 104 000 Quadratmeter zum Preis von durchschnittlich je 23,38 Euro pro Quadratmeter.

Alles in allem wurden im Jahr 2010 landesweit genau 2280 Kaufverträge für unbebaute Grundstücke geschlossen. Das waren zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

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