Schwerin : Polizeikontrollen zu Wasser

Auf Seen,die nicht  zu Wasserstraßen gehören, ist das Motorboot-Fahren verboten.
Auf Seen,die nicht zu Wasserstraßen gehören, ist das Motorboot-Fahren verboten.

Wasserschutzpolizei kontrolliert Einhaltung der Fahrverbote für Motorboote

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10. Juli 2019, 12:00 Uhr

Die Wasserschutzpolizei kontrolliert das Verbot von Motorbooten auf den Binnenseen in Schwerin und dem Umland regelmäßig. Darüber informierte Polizeihauptkommissarin Wegener von der Wasserschutzpolizei Schwerin nach einer Anfrage der SVZ. Für diese Kontrollen im Rahmen ihrer Streifentätigkeit transportieren die Beamten ihre Boote jeweils per Trailer über Land und lassen sie in den Seen zu Wasser. 2018 fuhren die Beamten der Wasserschutzpolizei auf diese Weise 18 Mal auf Streife und stellten dabei 12 Verstöße fest. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Boote mit einem Elektromotor. Im Jahr 2019 kontrollierten die Polizisten zu Wasser bisher fünf Mal und nahmen dabei zwei Verstöße auf. Eine Konzentration der Verstöße gegen die Fahrverbote auf bestimmten Seen konnten die Beamten nicht feststellen.

Auch auf den Seen, die Teil von Wasserstraßen sind – so wie der Schweriner See oder die Müritz – und die zu den Landesgewässern gehören, ist das Befahren mit dem Motorboot in manchen Bereichen nicht erlaubt. Die Befahrensverbote dort werden durch die Landeswasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls bei Streifen kontrolliert.

„In den vergangenen zwölf Monaten, zwischen dem 1. Juli 2018 und dem 30. Juni 2019, wurden bei den Kontrollen des Landeswasserschutzpolizeiamtes MV 13 Verstöße gegen das Befahren von Landesgewässern mit Motorkraft-Fahrzeugen ohne Erlaubnis der Wasserbehörde festgestellt“, so Polizeikommissar Björn Nürnberg. „Ein örtlicher Schwerpunkt ist dabei nicht festzustellen.“

Verstöße gegen die Befahrensverbote von Gewässern kosten bis zu 400 Euro. Ausnahmegenehmigungen können bei den Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise beantragt werden. Für die Genehmigung wird eine Gebühr erhoben.


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