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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. November 2017 | 10:41 Uhr

Schwerin : Polizei zwitschert jetzt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ordnungshüter informieren per Twitter über Einsätze und Verkehrsbehinderungen – und hoffen auf viele Nutzer

von
erstellt am 31.Mai.2015 | 09:00 Uhr

Schwerins Polizei geht mit der Zeit – und zwitschert. Die Ordnungshüter in der Landeshauptstadt sind jetzt mit einem eigenen Twitter-Account im Internet zu finden. „Wir wollen mit unserer Öffentlichkeitsarbeit noch transparenter und schneller werden“, sagt Polizeichef Ingo Renk.

Was unternimmt die Polizei aktuell bei der Demo oder der Sportveranstaltung, auf der ich mich gerade befinde? Wie kann ich als Autofahrer bei Verkehrsbehinderungen ausweichen? Ich habe so viele Martinshörner gehört, was ist los in meiner Stadt? Antworten auf diese und andere Fragen sollen die Bürger künftig auf Twitter finden. Der Auftritt beim Kurznachrichtendienst sei dabei ausdrücklich als Ergänzung zur bisherigen Öffentlichkeitsarbeit gedacht, erklärt Renk.

Gerade jüngere Leute, die die sozialen Medien besonders offen gegenüber stehen, möchte der Polizeichef mit dem neuen Medium erreichen. „Auch auf Twitter werden wir aber mit der gebotenen Sachlichkeit informieren“, betont Renk. Positive Erfahrungen mit dem Nachrichtendienst hätten bereits die Rostocker Kollegen bei einem Pilotprojekt gesammelt.

„Nicht nur über Einsätze, sondern auch allgemein über den Polizeialltag wollen wir auf Twitter berichten“, erläutert der Leiter des Schweriner Polizeihauptreviers, Michael Erhart. Das Verkehrskonzept für Großveranstaltungen beispielsweise werde genauso eine Rolle spielen wie etwa die Präventionsarbeit der Polizei.

Sechs Beamte gehörten derzeit zum Team, das den Twitter-Auftritt der Schweriner Polizei betreue, schildert Polizeisprecher Steffen Salow. Es sei aber geplant, die Gruppe nach und nach zu vergrößern, um mit den Informationen noch aktueller auf das Einsatzgeschehen reagieren zu können.

Die ersten Meldungen stehen bereits auf der Twitter-Seite und auch die ersten Interessierten haben sich schon registrieren lassen. „Wir hoffen auf viele weitere Follower“, sagt Polizeichef Renk. So heißen bei Twitter die Nutzer. Bei Notrufen sollten die Bürger aber wie gewohnt die 110 wählen, bittet Renk. Anzeigen könnten direkt im Revier oder in der Internetwache erstattet werden.

Hier geht es zum Twitter-Account der Schweriner Polizei.

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