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Kontrollen in Schwerin : Polizei: Radler oft uneinsichtig

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beamte sprechen 300 Verwarngelder aus / Besonders in der Fußgängerzone halten sich Fahrradfahrer nicht an die Regeln

von
erstellt am 07.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten zwischen Radfahrern und Fußgängern. In der SVZ-Lokalredaktion gehen häufig Anrufe ein – Schweriner ärgern sich mächtig über die ein oder andere Situation, besonders in Fußgängerbereichen. Und genau dieses Verhalten spiegelt auch das Fazit der Radfahrkontrollen von Anfang Mai bis Ende August der Polizei wider: „Wir haben vor allem das Durchfahrtsverbot in der Mecklenburgstraße kontrolliert“, berichtet Steffen Salow, Sprecher der Polizeiinspektion Schwerin.

Viele würden sich schlichtweg nicht an das Durchfahrtsverbot halten. Denn: Das Radfahren ist zwar auch auf der Mecklenburgstraße erlaubt, allerdings nur eingeschränkt. Hier dürfen Radfahrer vom Kaufhaus Stolz bis zur Ecke Schlossstraße, Mecklenburgstraße das Zweirad nutzen. Im restlichen Teil der Mecklenburgstraße bis zum Pfaffenteich ist in den Sommermonaten das Radfahren von 10 bis 18 Uhr untersagt. Im Winter darf man aber auch hier fröhlich lang fahren.

„300 Verwarngelder mussten ausgesprochen werden“, so Salow. Wie viele Radler insgesamt kontrolliert wurden, kann die Polizei nicht sagen. Angehalten wurden die Pedalritter aber nicht nur in der Mecklenburgstraße, sondern auch im Franzosenweg, Hamburger Allee, Kieler Straße, Wallstraße, Marienplatz und im Bereich der Lomomossowstraße, Marie-Curie-Straße. „Das fehlende Rechtsbewusstsein und die mangelnde Einsicht einiger Fahrradfahrer fiel uns besonders negativ auf“, erklärt Salow. Die Kontrollen seien häufig mit entsprechenden Kommentaren verbunden gewesen. Die Verkehrssünder würden oft nicht einsehen, gegen geltende Regeln verstoßen zu haben.

Die Polizei macht noch einmal deutlich, dass Radler in erster Linie die Straßenverkehrsordnung einhalten müssen. Vor allem in den Bereichen der ausgewiesenen Fußgängerzonen. „Und natürlich sollten alle Fahrradfahrer das jetzt fehlende Tageslicht morgens und abends mit entsprechender Beleuchtung an den Drahteseln ausgleichen“, rät die Polizei. Außerdem empfehlen die Beamten das Tragen reflektierender Kleidung.

 

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