Schwerin : Polizei: Kontaktverbot gilt auch zu Wasser

Wasserschutzpolizei präzisiert, welche Aktivitäten in Corona-Zeiten auf dem Wasser und im Uferbereich erlaubt sind

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14. April 2020, 05:00 Uhr

Die Wasserschutzpolizei hat noch einmal präzisiert, was nach den Vorgaben des Landes zur Eindämmung des Coronavirus auf dem Wasser und im Uferbereich erlaubt ist und was nicht. So müssen Marinas, Yachtclubs, Bootsschuppen- und Bootshausanlagen, auch wenn diese sich im Privateigentum befinden, für den Publikumsverkehr geschlossen werden. „Das bedeutet, dass der Zutritt lediglich dem verantwortlichen Betreiber oder Eigentümer sowie den Bootseignern mit maximal einer weiteren Person beziehungsweise den Angehörigen des gemeinsamen Hausstandes unter Beachtung des Kontaktverbotes gestattet ist“, erklärt Robert Stahlberg, Sprecher des Landeswasserschutzpolizeiamtes. Gestattet seien – ebenfalls unter Beachtung des Kontaktverbotes – zum Beispiel: die Ausfahrt auf das Gewässer mit dem eigenen Boot, das Angeln vom eigenen Boot auf dem Gewässer und von Land, der Aufenthalt und die Übernachtung auf dem eigenen Boot im Sportboothafen oder auf dem Gewässer beziehungsweise im Bootsschuppen, das Arbeiten am eigenen Boot, der Transport des eigenen Bootes zum Liegeplatz aus dem Winterlager, der Aufenthalt und das Arbeiten im Winterlager sowie Fahrten mit Auto, Trailer und Boot zum Sportboothafen oder zur Ablegestelle. Nicht gestattet sind laut Stahlberg unter anderem: die Vermietung von Booten, geführte Angeltouren, Ausbildungsfahrten, Regatten oder gemeinschaftliche Ausfahrten sowie Feiern in Häfen.

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