Sicherheit : Polizei hält Marienplatz für sicher

Radler haben freie Fahrt: Zahlreiche Passanten beschweren sich aber über rücksichtslose Radfahrer.  Fotos: Reinhard Klawitter
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Radler haben freie Fahrt: Zahlreiche Passanten beschweren sich aber über rücksichtslose Radfahrer. Fotos: Reinhard Klawitter

Mehr als 27 000 Menschen sind täglich auf dem zentralen Platz unterwegs – hohes Verkehrsaufkommen und rasende Radfahrer verunsichern Passanten

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12. Juli 2014, 08:00 Uhr

Auf dem Marienplatz ist täglich viel los: Eine Zählung ergab 27 500 Fußgänger, hunderte Fahrradfahrer sowie Busse, Bahnen und Taxis im Minutentakt. Zahlreiche SVZ-Leser fühlen sich durch das hohe Verkehrsaufkommen auf Schwerins zentralem Platz unsicher. Die Polizei kann die „gefühlte Unsicherheit“ der Leser nicht nachvollziehen. Mehrmals täglich würden Beamten bei ihrer Streifentätigkeit ein Auge auf den Marienplatz haben, berichtet Polizeisprecher Marcus Öhlert. Seit der Sanierung des Platzes seien vier Unfälle registriert worden. Die Stadt bestätigt, das sei innerhalb von neun Monaten geschehen.

Allerdings berichten SVZ-Leser und Passanten vor Ort wiederholt von Autos, für die der Marienplatz eigentlich gesperrt ist. Dem kann sich auch die Polizei nicht ganz entziehen: Ein querender Fußgänger sei vermeintlich von einem Pkw berührt worden – „jedoch ohne Personen- oder Sachschaden“, teilt die Polizei mit. Der Marienplatz zähle aber bei weitem nicht zu den Unfallschwerpunkten.

Seit die Poller-Öffnungszeiten in der Fußgängerzone gekürzt wurden und zum Marienplatz hin gänzlich die Durchfahrten blockieren, sei die Situation auch besser geworden, wie der scheidende Baudezernent Wolfram Friedersdorff gegenüber unserer Zeitung erklärt. Ansässige Geschäfte würden sich über die gesperrten Zufahrten nicht beschweren. Wann es den vor etwa 18 Monaten beschlossenen Blitzer für Autos am Marienplatz geben wird, darüber seien sich die Fachämter jedoch noch uneins.

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