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Irrfahrt im Wald : Polizei fand Rentnerpaar nach langer Suche

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ein Mobiltelefon und ein gutes Funknetz im Wald haben am Sonntag ein Rentnerehepaar (87 und 83 Jahre alt) aus Matzlow-Garwitz vor Schlimmerem bewahrt

Ein Mobiltelefon und ein gutes Funknetz im Wald haben am Sonntag ein Rentnerehepaar (87 und 83 Jahre alt) aus Matzlow-Garwitz vor Schlimmerem bewahrt. Die Senioren waren mit ihrem Auto auf Spazierfahrt in Richtung Neu Zachun und Moraas unterwegs. Im Wald an der A 24 verloren sie jedoch völlig die Orientierung – sie fuhren sich auf einem Waldweg fest. In ihrer Not riefen die Senioren per Handy ihre Tochter an, die ihrerseits die Polizei alarmierte. Doch mehr als eine grobe Richtung konnte die Tochter den Beamten des Hagenower Reviers nicht mitteilen. Es begann eine Suchaktion, an der drei Streifenwagen beteiligt waren. „Dabei haben die Beamten über zahlreiche Telefonate und Beschreibungen der Umgebung mit den beiden Verschollenen herausgefunden, wo das Fahrzeug überhaupt steckt“, beschreibt Revierleiter Uwe Mathews die Situation.

Die Suchaktion zog sich dennoch in die Länge. Schließlich fanden die Polizisten nach anderthalb Stunden das bis über die Achse in einem Waldweg festsitzende Fahrzeug. Die Insassen waren wohlauf. Die Gegend war so schlammig, dass auch die Polizei mit ihren normalen Einsatzfahrzeugen nicht ans Fahrzeug herankam. Auch ein extra aus Ludwigslust angefordertes Allrad-Fahrzeug konnte den Wagen nicht freibekommen. So wurden die Senioren von der Polizei zu Fuß aus dem Wald gebracht. Dort wartete bereits die Tochter, die ihre Eltern nach Hause fuhr. Das Auto soll mit Hilfe eines Bauern und dessen Traktor geborgen werden.

 

 

 

 

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erstellt am 13.Jan.2014 | 16:35 Uhr

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