Schwerin : Polizei ermittelt Mutter von ausgesetztem Säugling

Das Wohnhaus vor dem eine Zeitungsbotin am frühen Morgen einen neugeborenen Jungen gefunden hat.
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Das Wohnhaus vor dem eine Zeitungsbotin am frühen Morgen einen neugeborenen Jungen gefunden hat.

Die Ermittlungen habenergeben, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für das Neugeborene bestanden habe.

svz.de von
12. Oktober 2018, 17:05 Uhr

Die Mutter des im März in Schwerin ausgesetzten Neugeborenen ist gefunden. "Es handelt sich um eine sehr junge Frau", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Schwerin am Freitag. Die Ermittlungen haben ihm zufolge ergeben, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für das Neugeborene bestanden habe. Daher wurde das Verfahren gegen die Mutter eingestellt.

Dem Sender zufolge waren die Ermittler zahlreichen Hinweisen nachgegangen, von denen einer zu der nun ermittelten minderjährigen Frau führte. Sie habe bei ihrer Vernehmung schnell eingeräumt, die Mutter zu sein. Sie sei überfordert gewesen und habe das Kind bewusst so abgelegt, dass es kurz darauf von einer Zeitungsbotin gefunden werden musste. Um sicher zu gehen, habe sie das Geschehen aus der Nähe verfolgt.

Der kleine Junge war am frühen Morgen des 23. März von einer Zeitungsbotin der Schweriner Volkszeitung in einem Hauseingang im Stadtteil Mueßer Holz entdeckt worden. Er war früheren Angaben zufolge in eine Decke gehüllt und habe etwa eine halbe Stunde dort gelegen. Die Temperatur hatte ein Grad Celsius betragen. Mittlerweile lebt das Kind bei einer Pflegefamilie.

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