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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. November 2017 | 10:45 Uhr

Stadtvertreter fordern : Politik will Sport helfen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Verwaltung soll große Breitensportveranstaltungen unterstützen

von
erstellt am 28.Jul.2017 | 16:00 Uhr

Kürzlich bedurfte es eines Machtwortes des Oberbürgermeisters, damit der Schlosstriathlon überhaupt stattfinden konnte (SVZ berichtete). Und auch die Organisatoren anderer Breitensportveranstaltungen wie der Fünf-Seen-Lauf, das Drachenbootfestival, der Schlosstriathlon, das Jedermann-Radrennen, der Nachtlauf, das Schlossschwimmen, der Jedermann-Zehnkampf stehen regelmäßig vor der Frage, wie es weitergehen soll. Die Stadtvertreter haben deshalb einstimmig den Oberbürgermeister aufgefordert, „die Sportveranstaltungen mit meist vielen ehrenamtlichen Helfern wirksam durch die Verwaltung und die städtischen Beteiligungen zu unterstützen und soweit erforderlich dabei auch bei Landesbehörden und angrenzenden Landkreisen um Unterstützung zu werben“.

Dabei geht es nicht um Geld, wurde immer wieder betont. Doch nach und nach ging es dann doch um Finanzen. Die Stadt könnte ja kostenlos Räume zur Verfügung stellen oder auch auf Genehmigungsgebühren verzichten – für den Fünf-Seen-Lauf seien das immerhin 5000 Euro, gab UB-Vertreter Manfred Strauß an.

Und für das verlangte Sponsoring durch städtische Gesellschaften stellte Gerd Böttger von der Linksfraktion klar: „Das machen doch immer wieder die selben – Stadtwerke, Straßenreinigungs- und Abfallentsorgungsgesellschaft und Sparkasse. Mehr Gesellschaften können das finanziell gar nicht.“

„Wir brauchen in der Stadt eine positive Grundstimmung für die Großveranstaltungen im Breitensport“, sagte Silvio Horn von den Unabhängigen Bürgern. „,Schlosstriathlon schneidet Stadtteil ab’ – solche Schlagzeilen will ich in der SVZ nicht mehr lesen.“ Der Fraktionschef zeigte so, was er von Pressefreiheit und dem Unwillen betroffener Bürger hält.

Das die Straßensperrungen eine deutliche Einschränkung auch für Touristen mit sich bringen, bestätigt Mattias Theiner, Kreischef des Hotel- und Gaststättenverbandes. „Durch die Baustellen war es in diesem Jahr extrem.“ Theiner bestätigt aber, dass die großen Breitensportveranstaltungen durchaus ein Wirtschaftsfaktor sind. „Es gibt in einer bestimmten Altersgruppe einen gewissen Sporttourismus. Wir haben jedes Jahr Stammgäste.“

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