Schweriner See : Politik legt Jetski-Petition beiseite

Dauerärgernis: Jetski stehen in Schwerin in der Kritik.
Dauerärgernis: Jetski stehen in Schwerin in der Kritik.

Stadtvertreter wollen sich vorerst nicht mit dem Thema beschäftigen und warten auf Prüfergebnis des OB

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29. Mai 2018, 08:00 Uhr

Die Stadtvertreter werden sich vorerst nicht mit der Petition gegen eine Jetski-Strecke auf einem der Schweriner Seen beschäftigen. Das hat der Hauptausschuss mit großer Mehrheit entschieden. Lediglich Arndt Müller von den Bündnisgrünen wollte die Eingabe mit 470 Unterschriften in den Ausschüssen der Stadtvertretung diskutieren.

Die Kommunalpolitiker hatten den Oberbürgermeister bereits vor einiger Zeit beauftragt zu prüfen, ob eine Jetski-Strecke gegebenenfalls auch auf dem Außensee eingerichtet werden kann. „Das Ergebnis dieser Prüfung sollten wir abwarten und die Sache dann neu bewerten“, sagte Gerd Böttger von der Linken. „Es sieht ja so aus, dass wir einen negativen Bescheid bekommen.“ Die Gemeinden Leezen, Raben Steinfeld und Dobin am See hatten bereits eine solche Rennstrecke vor ihrer Haustür abgelehnt. Seehof hatte sich neutral geäußert (SVZ berichtete). Außerdem sei für die Ausweisung einer Jetski-Strecke der Bund zuständig. „Wir können die Petition weiterleiten“, sagte Oberbürgermeister Rico Badenschier (SPD).

„Wir sollten den Prüfauftrag und die Petition nicht vermischen“, sagte Arndt Müller. Die Diskussion darüber zu beenden, finde ich vorschnell.“ Gerd Böttger widersprach: „Hier wird gar nichts beendet. Die Petition ist ja nicht tot.“Wann jedoch darüber diskutiert wird, ist völlig offen.

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