Schweriner Wohnungsgesellschaft : Plattenblock weicht Stadthäusern

Ein großer Schuttberg erinnert nur noch an den Wohnblock Wuppertaler Straße 34-37. Die Wohnungsgesellschaft Schwerin plant an gleicher Stelle nun zwei moderne Stadthäuser.
Ein großer Schuttberg erinnert nur noch an den Wohnblock Wuppertaler Straße 34-37. Die Wohnungsgesellschaft Schwerin plant an gleicher Stelle nun zwei moderne Stadthäuser.

Gebäudekomplex mit 39 Wohnungen in der Wuppertaler Straße abgerissen. Die WGS verhandelt noch über die Finanzierung des Neubauprojektes

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23. März 2016, 05:00 Uhr

Die Bagger haben bereits ganze Arbeit geleistet: Wo seit 1981 ein Plattenbaukomplex mit 39 Wohnungen und einer Gewerbeeinheit stand, liegt jetzt nur noch ein Haufen Schutt. Der Block Wuppertaler Straße 34-37 ist Geschichte. Doch aus den Ruinen soll Neues erwachsen: „Wir planen zwei moderne Fünfgeschosser“, sagt der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Schwerin (WGS), Thomas Köchig. Zuerst müsse aber die Finanzierung stehen.

Bevor die Bagger in der Wuppertaler Straße anrückten, war der leer gezogene Block zunächst entkernt worden. Türen, Fenster und Beläge wurden herausgerissen, mit Schadstoffen belastete Materialien ausgebaut und entsorgt. In den nächsten Wochen solle nun der Schutt abgetragen werden, kündigt Köchig an. Anschließend würden die Keller verfüllt und eine gerade Fläche hergestellt.

Barrierefrei sollen die Wohnungen in den geplanten neuen Stadthäusern sein, mit denen auch die WGS ihren Beitrag für die Attraktivität des Quartiers leisten will. Derzeit stehe die Gesellschaft noch mitten in den Verhandlungen für die Finanzierung des Neubauprojektes, so der Geschäftsführer. Eine grundsätzliche Entscheidung solle bis August fallen. Um Kosten zu sparen, habe sich die WGS aber schon jetzt für einen zügigen Abriss des alten Gebäudes entschieden.

Ein behindertengerechter Umbau des DDR-Plattenbaus, die Nachrüstung mit Fahrstühlen, sei aus bautechnischen Gründen auch nicht mehr in Frage gekommen, erklärt der Geschäftsführer. Die bisherigen Mieter der Wuppertaler Straße 34-37 hätten größtenteils in Neu Zippendorf neue Domizile gefunden. „Die Umzüge wurden von uns unterstützt“, so Köchig.

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