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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. November 2017 | 16:05 Uhr

Enttäuschung : Planungsstau in der Schelfstraße

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Enttäuschte Anwohner beim Info-Abend: Gefahrenquellen rund um die Internationale Schule bleiben, Parkplätze verschwinden

svz.de von
erstellt am 13.Mai.2014 | 21:15 Uhr

Nachmittags bekommen es einige Anwohner der Schelfstraße regelmäßig mit der Angst zu tun. Dann ist nämlich Schulschluss an der Internationalen Schule Ecolea und die Mädchen und Jungen verlassen das Schulgelände – Richtung Schelfstraße. Viele werden mit dem Auto abgeholt, andere fahren mit dem Rad, wieder andere gehen zum Bus – „Chaos“ nennen das einige Schelfstädter und wundern sich, dass an dieser Stelle noch kein Unfall passiert ist. Jetzt wird die Einfallstraße in die Schelfstadt saniert und viele erhofften sich eine bauliche Lösung für das Problem. Auf der Anwohnerversammlung im Rathaus, zu der die Stadt geladen hatte, wurden sie indes enttäuscht. Lediglich zwölf Zentimeter hohe Bordsteine rund um neue Parkbuchten wurden versprochen – sie sollen das wilde Parken auf den Gehwegen verhindern. Aber eine Aufpflasterung in der Nähe der Schule, die die Autos auf dem neuen Asphalt zum Langsamfahren zwingt, sei an dieser Stelle nicht vorgesehen, teilte Carsten Bierstedt vom Amt für Verkehrsmanagement lapidar mit. Stattdessen habe man sich für eine Aufpflasterung auf Höhe der Landreiterstraße entschieden. Das wurde „für sinnvoll erachtet“.

Auch viele weitere Antworten blieb er an diesem Abend schuldig. Fest steht: Die ersten 150 Meter der Schelfstraße, ausgehend von der Knaudtstraße, werden ab Juni grundhaft, also aufwändig, saniert. Acht Wochen dauert die intensive Schönheitskur für den ersten, weitere acht Wochen die für den zweiten Gehweg. In dieser Zeit bleibt die Straße eingeschränkt befahrbar, im Oktober wird sie dicht gemacht, denn dann geht es an den Fahrbahnbelag (SVZ berichtete). Im Dezember soll alles fertig sein – wenn das Wetter mitspielt. Während der Bauarbeiten könnten die Anwohner in der Bebel- oder der Knaudtstraße parken, rund um die Schelfkirche werde es Halteverbote geben, um dort auch den Lkw-Verkehr sicher durchzuleiten.

In der Taubenstraße wird die Einbahnstraßen-Verkehrsrichtung umgedreht, sie dient als provisorische Einfahrt in die Schelfstraße. Raus geht es durch die Bergstraße. Ob zur Einbiegung in die Knaudtstraße wegen des größeren Verkehrsaufkommens dann eine Ampel installiert wird? Wird noch geprüft. Ebenso wie die Möglichkeit, die Autos der Anwohner nachts auf dem Netto-Parkplatz abzustellen. Bierstedt: „Diese Variante hatten wir nicht in Betracht gezogen. Ich nehme die Anregung mit.“

 

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